Zuzahlung bei Arzneimitteln

Eingetragen am 2007/31/12 in Geld und Finanzen, Kredit und Finanzierung von cubatom

Gesetzlich Krankenversicherte können bei der Zuzahlung sparen

Wenn der Arzt ein Medikament verschreibt, müssen Patienten oftmals einiges aus eigener Tasche zuzahlen. Das Magazin Finanztest beschreibt in seiner Dezember-Ausgabe, welche Medikamente die Krankenkassen zahlen und wie die Versicherten bei der Zuzahlung rezeptpflichtiger Medikamente sparen können.

 Viele rezeptpflichtige Medikamente mit dem gleichen Wirkstoff werden von verschiedenen Herstellern verkauft. Wer keine Probleme mit der Verträglichkeit hat, kann problemlos auf sogenannte günstige Generika - Nachahmerprodukte eines anderen Herstellers - zurückgreifen. Dies verringert oftmals die Zuzahlung. Für Präparate, deren Kosten mindestens 30 Prozent unter dem gesetzlichen Festbetrag liegen, müssen Versicherte keine Zuzahlung leisten. Welche Medikamente zuzahlungsfrei sind kenzeichnet die Stiftung Warentest in ihrer Datenbank “medikamente-im-test” mit “zf”.

Die gesetzlichen Krankenkassen tragen in der Regel die Kosten für verschreibungspflichtige Präparate, deren Preise unter dem gesetzlichen Festbetrag liegen. Patienten sollten den Arzt oder Apotheker daher immer nach diesen günstigeren Alternativen fragen. Wenn die Kasse Rabattverträge mit Pharmaherstellern geschlossen hat, kann sie die Zuzahlung für das rabattierte Mittel halbieren oder ganz erlassen. Der Apotheker ist verpflichtet, die rabattierten Arzneimittel abzugeben, falls es der Arzt nicht ausdrücklich ausschliesst.

Auch beim Kauf von Medikamenten übers Internet lässt sich einiges sparen: Viele rezeptfreie Arzneimittel sind bei Versandapotheken deutlich günstiger als in der Apotheke um die Ecke. Wer übrigens die jährliche Zuzahlungsgrenze von zwei Prozent des Jahreshaushaltseinkommens überschritten hat, kann sich von weiteren Zuzahlungen befreien lassen.



Anlagestrategie

Eingetragen am 2007/30/12 in Geld und Finanzen, Tipps und Infos, Geld und Börse von cubatom

Wie man mit der “Hundestrategie” den DAX schlagen kann

Dividenden haben oftmals einen grossen Anteil am Aktienerfolg. Durchschnittlich steuern die Dividenden-Ausschüttungen fast 40 Prozent zum Aktienertrag bei. Wer jedoch Aktien mit einer überdurchschnittlichen Dividendenrendite für sein Depot auswählt, kann seinen Anlageerfolg optimieren. In den USA nennt man diese Strategie “Dogs of the Dow” - und nicht nur dort zeigt diese Strategie langfristig beeindruckende Ergebnisse.

Die Dogs of the Dow-Strategie setzt auf scheinbar unattraktive Aktien, die in der letzten Zeit aus der Mode geraten sind. Hierbei wählt man genau jene 10 Aktien, die am Jahresende die höchste Dividendenrendite aufweisen. In einem Zeitraum von 1973 bis 1996 schaffte der Dow Jones Index ein jährliches Plus von 15,8 Prozent - mit den 10 Dogs wären jedoch durchschnittlich 20,3 Prozent zu erzielen gewesen. Für das Jahr 2006 liegt das Verhältnis mit 24,8 Prozent zu 16,3 Prozent zugunsten der Dogs-Strategie.

Noch renditeträchtiger ist die “Small Dogs of the Dow-Strategie”. Hierbei werden aus den 10 Aktien mit der höchsten Dividendenrendite zu gleichen Teilen jene fünf Aktien dem niedrigsten Kurs ausgewählt. Wer z. B. im Anlagejahr 2006 auf diese Strategie setzte, wurde mit einem Plus von 35,2 Prozent belohnt.

Die Hundestrategie lässt sich natürlich auch auf den DAX anwenden. Wer die zehn Aktien mit der höchsten Dividendenrendite auswählt, hat gute Chancen, den DAX zu schlagen. Während der DAX seit Ende 1996 lediglich um 160 Prozent zulegte, konnten Anleger mit den zehn Hundeaktien des DAX ihr Kapital mehr als vervierfachen - Investoren, die ihre Engagements hierbei auf die fünf Aktien mit dem niedrigsten Kurswert konzentrierten, wurden sogar mit einer Wertsteigerung von rund 420 Prozent belohnt.

Natürlich sollte man bei dieser Strategie auch immer die steuerliche Gesetzgebung (die sich ja auch immer wieder ändert) beachten. Aktuell sind die fünf DAX-Werte mit der höchsten Dividendenrendite und dem niedrigsten Aktienkurs die Commerzbank, die Lufthansa, die Deutsche Post, die Deutsche Telekom sowie die Hypo Real Estate.



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Börsenaussichten 2008

Eingetragen am 2007/23/12 in Geld und Finanzen, Geld und Börse von cubatom

Viele Analysten erwarten auch im nächsten Jahr wieder Rekordkurse an den Börsen

Zum Ende des turbulenten und ereignisreichen Börsenjahres 2007 ist es wieder einmal Zeit für einen kleinen Rück- bzw. Ausblick. Nachdem sich viele Weltbörsen noch zur Jahresmitte in Rekordlaune befanden und etwa der Dax ein neues Rekordhoch bei 8.151,57 Punkten markierte, gab es in den Folgemonaten - ausgelöst durch die Kredit- und Hypothekenkrise in den USA - teilweise herbe Rückschläge. Die US-Notenbank reagierte darauf mit Zinssenkungen sowie weiteren Interventionen am Geldmarkt und die anderen Notenbanken schlossen sich diesen Aktionen an. So konnte eine Rezession und ein weiteres Absinken der Kurse verhindert werden.

Obwohl die Auswirkungen dieser Kreditkrise noch immer nicht ganz ausgestanden sein dürften, herrscht bei vielen Banken für das Börsenjahr 2008 eine leicht optimistische Stimmung vor. Grund dafür sind die immer noch recht moderaten Bewertungen vieler Aktien sowie eine intakte Gewinnentwicklung bei der Mehrheit der Unternehmen. Als zusätzliche positive Faktoren werden auch das zunehmende Engagement ausländischer Staatsfonds sowie die Einführung der Abgeltungssteuer in Deutschland Anfang 2009.

Allerdings dürfte es nach Expertenmeinungen nur unter erheblichen Schwankungen mit den Börsenkursen nach oben gehen. Die meisten Bankenanalysen gehen von Dax-Kursen zwischen 8.300 und 9.000 zum Jahresende 2008 aus. Das wären aus heutiger Sicht etwa ein Anstieg zwischen 5 und 15 Prozent  - nicht überwältigend, aber immerhin. gerade in solchen Börsenzeiten sind leicht devensive Anlagen, wie zum Beispiel Diskontzertifikate für den Anleger empfehlenswert (siehe hierzu auch meinen Blog vom 26.11.2007 - Jetzt das Aktien-Depot absichern).



Rettung der IKB könnte teuerer werden

Eingetragen am 2007/17/12 in Uncategorized von FR - Wirtschaft
IKB Bank in DüsseldorfMünchen (dpa) - Die staatliche KfW-Bankengruppe hat weiteres Geld durch ihr Engagement an der angeschlagenen IKB Deutsche Industriebank verloren. Darüber hinaus gehende Belastungen sind möglich. "Wir haben unsere 38-prozentige Beteiligung an der IKB um 400 Millionen Euro abgeschrieben", sagte KfW-Chefin Ingrid Matthäus-Maier der "Süddeutschen Zeitung" (Montagausgabe). Die bilanzielle Risikovorsorge belaufe sich momentan auf 4,95 Milliarden Euro, sagte sie...
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Umweltbewusst Fliegen

Eingetragen am 2007/16/12 in Geld und Finanzen, Tipps und Infos von cubatom

Zumindest halbwegs umweltbewusstes Fliegen ist mit “atmosfair” möglich

Fliegen boomt. Um dem nicht immer optimalen Wetter im verregneten und kalten Deutschland zu entkommen, flüchten immer mehr Deutsche in ihrem Urlaub in Richtung Süden und Sonne - und das meist per Flugzeug. Alleine in der Sommerflugperiode von April bis Oktober 2007 flogen 5,5 Prozent mehr Passagiere von deutschen Flughäfen aus als in der Vorjahresperiode - insgesamt über 60 Millionen. Davon entfielen gut 14 Millionen auf innerdeutsche Flüge.

Dass damit ein weiterer Anstieg des ohnehin schon immensen Kohlendioxid-Ausstosses der Flugindustrie - trotz neuerer Flugzeugmodelle - verbunden ist, trübt bei Vielen die Freude am Fliegen. Aber es gibt eine Möglichkeit, sein schlechtes Gewissen zumindest einigermassen zu beruhigen: Die Organisation “atmosfair” in Bonn. Deren Kunden können über das Internet den Emmissionswert ihrer Flugreise in einen Geldbetrag umrechnen lassen. Dieser wird dann an “atmosfair” gezahlt und zur Umsetzung von Klimaschutzobjekten eingesetzt.

Für einen Hin- und Rückflug von Frankfurt nach Madrid wären zum Beispiel 17 Euro zu bezahlen - ein Betrag, der den meisten Leuten nicht weh tut und mit dem man doch Gutes für die Umwelt tun kann.

Expedia.de

Lockruf des Dollar

Eingetragen am 2007/10/12 in Geld und Wirtschaft von cubatom

Viele deutsche Firmen zieht es in die USA

Aufgrund der aktuellen Wechselkursverhältnisse prüfen viele deutsche Unternehmen eine Produktion im zurzeit günstigen Dollarraum. Dabei sind die US-Bundesstaaten Süd- und Nord-Carolina, Georgia und Alabama die bevorzugten Ziele. BMW und Mercedes haben seit nunmehr über 10 Jahren Produktionsstätten in den USA - nun wollen VW, Airbus und viele andere Firmen nachziehen.

Dabei hat es besonders der aufstrebende Wirtschaftsraum im Südosten Amerikas den Unternehmen angetan. Bundesstaaten wie Süd- und Nordcarolina, Alabama und Georgia locken mit viel Platz, günstiger Lage und wenig Bürokratie - und obendrauf gibt es natürlich auch noch reichlich Fördermittel! Deutsche Unternehmen beschäftigen allein in diesen vier Staaten bereits über 80.000 Arbeitnehmer.

Als weitere Pluspunkte sind der gute Ausbildungsstand - und besonders für Autofirmen interessant - und relativ schwach organisierte Gewerkschaften anzuführen. Der grösste Vorteil ist im Moment jedoch eindeutig die günstige Währungskonstellation. Eine Produktion im US-Dollar-Raum ist ein idealer Währungspuffer.

BMW produziert bereits seit Mitte der neunziger Jahre in Spartanburg (Süd-Carolina). Etwa 4.500 Mitarbeiter sind hier beschäftigt. Mittelfristig soll die Produktionskapazität auf 240.000 Fahrzeuge mehr als verdoppelt werden und alle Geländewagen (SUV) des Münchner Konzerns aus den USA kommen. Daimler feierte gerade das 10-jährige Bestehen seiner Fertigung in Tuscaloosa (Alabama). 4.000 Mitarbeiter sind hier mit der Fertigung der  M-Klasse, der R-Klasse und der GL-Klasse beschäftigt. Jährlich rollen etwa 173.000 Fahrzeuge vom Band.

Allein in Alabama sind mittlerweile fast 400 Autozulieferer aus aller Welt mit über 30.000 Beschäftigten vertreten. Auch der europäische Luft- und Raumfahrtkonzern EADS und seine Flugzeugtochter Airbus betreiben bereits Entwicklungs- und Servicezentren in den USA. Airbus steht besonders unter Währungsdruck, da Flugzeuge in der Regel in US-Dollar bezahlt werden. Der Flugzeugbauer kooperiert schon jetzt mit diversen US-Lieferanten.



Geschenkgutscheine

Eingetragen am 2007/09/12 in Geld und Finanzen, Tipps und Infos von cubatom

Schon beim Gutschein-Kauf sollte man unbedingt auf die Einlösefristen achten

Geschenkgutscheine sind - nicht nur zu Weihnachten - ein immer beliebter werdendes Geschenk. Wer sich für ein solches entscheidet, sollte jedoch schon beim Kauf auf die Einlösefristen achten. Immer wieder gibt es Ärger um das “Verfallsdatum” - nicht immer sind die Händler kulant und oft ist die Rechtslage nicht ganz eindeutig.

Grundsätzlich haben Händler und Dienstleister das Recht, Gutscheine zu befristen. Häufig wird dies in den allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) geregelt. Der Schenker sollte immer darauf schauen, dass sein Geschenk nicht schnell verjährt. Manche Restaurants, Tankstellen oder Möbelhäuser verlangen eine Einlösung ihrer Gutscheine innerhalb von drei bis sechs Monaten - solch kurze Fristen sollten aber unter keinen Umständen akzeptiert werden. Für Anfang nächsten Jahres erwarten Verbraucherschützer ein wegweisendes Urteil des OLG München, ob ein Gutschein schon nach einem Jahr verfallen darf.

Aber auch, wenn der Gutschein ohne Frist ausgestellt wurde, heisst das noch nicht, dass man ihn bis in alle Ewigkeiten aufheben und eintauschen kann. Dieser hat dann trotzdem ein “Ablaufdatum”. Laut BGB verfällt ein Gutschein, der seit dem Jahr 2002 ausgestellt wurde, spätestens nach drei Jahren. Die Verjährungsfrist beginnt aber immer erst am Ende des Jahres zu laufen, in dem der Geschenkgutschein gekauft wurde. Wer also dieses Jahr zu Weihnachten einen unbefristeten Gutschein geschenkt bekommt, sollte ihn entsprechend bis 31.12.2010 einlösen.

Nur mit viel Glück und einem sehr kulanten Anbieter ist in manchen Fällen auch noch ein Einlösen nach dem Verfallsdatum möglich - einen Rechtsanspruch darauf gibt es allerdings nicht. Wer die Einlösung des Gutscheins verpasst hat, kann den Händler höchstens nach einer Erstattung des Geldwerts fragen. Geht der Verkäufer ausnahmsweise darauf ein, darf er aber zumindest seinen entgangenen Gewinn einbehalten - meist zwischen 15 und 25 Prozent des Gutscheinbetrages.



Geschenke zum Valentinstag von Jochen Schweizer

Indexfonds für Privatanleger

Eingetragen am 2007/02/12 in Geld und Finanzen, Tipps und Infos von cubatom

Nicht alle Indexfonds sind für Normalanleger geeignet

Die Suche nach einem geeigneten Indexfonds wird für Privatanleger immer schwieriger. Grund dafür sind die von zahlreichen Anbietern offerierten speziellen Indexfonds, die oft wie spekulative Derivate funktionieren und damit für den Durchschnitts-Anleger völlig undurchschaubar sind. Klassische börsennotierte Indexfonds sind dagegen sowohl transparent als auch eine kostengünstige Anlageform. Sie orientieren sich an bekannten Indizes wie den Dax oder Euro Stoxx 50 und bilden diese im Verhältnis eins zu eins ab. Die jährlichen Managementgebühren beträgt zwischen 0,15 und 0,50 Prozent und liegt damit deutlich niedriger als bei herkömmlichen Aktienfonds.

Indexfonds können jederzeit über eine Bank oder einen Broker gekauft und wieder verkauft werden. Dabei fällt lediglich die Geld-Brief-Spanne (Differenzbetrag zwischen An- und Verkaufskurs) innerhalb eines Handelstages an. Zudem kann der Anleger entscheiden, ob er in einen Indexfonds mit Aktien, Rentenpapieren, Rohstoffen oder eventuell auch einen Geldmarkt-Indexfonds investieren möchte. Wer für die Altersvorsorge monatlich bestimmte Beträge anlegen will, kann auch einen Sparplan-Indexfonds mit monatlichen Einzahlungen abschliessen. Allerdings wird hierbei meist eine jährliche Verwaltungsgebühr von 0,5 Prozent auf das eingezahlte Kapital fällig.