Neue Technologien für Firmen

Eingetragen am 2007/28/11 in Tipps und Infos, Geld und Wirtschaft von cubatom

Mit dem TechnologieRadar von Fraunhofer IAO neue Technologien finden

Unternehmen und Firmen stehen laufend vor der Herausforderung und Aufgabe, aus der stark wachsenden Anzahl verfügbarer neuer Technologien die für sie relevanten zu erkennen und auch für sich nutzbar zu machen. Unternehmen, die die Potenziale neuer Technologien nicht rechtzeitig erkennen, laufen Gefahr, Chancen ungenutzt zu lassen und so den Anschluss an die Wettbewerber zu verlieren.

Hier bietet das renommierte Fraunhofer IAO Unterstützung, um dieser drohenden Gefahr zu begegnen. Dazu haben die Experten des Instituts das “TechnologieRadar” entwickelt. Genau wie das bekannte Funkradar dient dieses als Erkennungs- und Abstandsmessungssystem. Das Fraunhofer-Radar nimmt Veränderungen und Weiterentwicklungen von Technologien bereits in frühen Stadien wahr und verfolgt dessen weitere Entwicklung. Zusätzlich wird der zeitliche Horizont bis zur Technologiereife ermittelt.

Ziel des “TechnologieRadars” ist es, aktuelle Forschungsinhalte, die zu dem Bedarfsprofil des jeweiligen Unternehmens passen, für dieses unmittelbar nutzbar zu machen und gemeinsam mit den Experten des Instituts neue Ideen für weitere Innovationen zu entwickeln. Im Vordergrund des “TechnologieRadars” steht die Möglichkeit, auf fundiertes Expertenwissen des Fraunhofer IAO zurückzugreifen.

Für diese komplexe und wichtige Aufgabenstellung bietet das Fraunhofer IAO “TechnologieRadar” eine externe, übergreifende und neutrale Sicht auf die Technologien, den Zugang zu den entsprechenden Experten, Projekt- und Coachingerfahrung im Bereich der Technologieadaption sowie das entsprechende Methodenwissen.



Jetzt das Aktien-Depot absichern

Eingetragen am 2007/26/11 in Geld und Finanzen, Geld und Börse von cubatom

Viele Experten erwarten jetzt fallende Aktienkurse

Häufig bringt der amerikanische Thanksgiving-Day eine Trendwende an den Börsen. Der eine oder andere Marktexperte erwartet auch schon, dass die nunmehr 5-jährige Börsenhausse beendet sein könnte. Tatsächlich spricht momentan wirklich sehr wenig für steigende Kurse, auch wenn nach den Kursverlusten der letzten Tage zunächst eine kleine Gegenbewgung anstehen könnte.

Charttechnisch wäre es zunächst einmal wichtig, den gebrochenen langfristigen Aufwärtstrend , der bei etwa 7.750 Punkten verläuft, wieder zu erreichen. Sollte der Dax allerdings unter dieser wichtigen Marke bleiben, steigt das Risiko für weitere Kursverluste erheblich. Auch fundamental betrachtet sieht die Lage an den Weltbörsen nicht besser aus. Immer noch wird über die Auswirkungen der US-Hypothekenkrise auf die Banken und Versicherungswirtschaft diskutiert. Offen ist natürlich auch noch, wie stark die Krise die Gesamtwirtschaft in Mitleidenschaft gezogen hat. Die Summe der Abschreibungen innerhalb der Finanzwirtschaft beläuft sich auf mindestens 50 Milliarden Euro - Insider rechnen jedoch mit einer wesentlich höheren Summe.In Europa ist die Stimmung der Anleger zusätzlich durch den schwachen US-Dollar und die stark gestiegenen Energiekosten eingetrübt.

In Anbetracht dieser Vorgaben wäre eine kurzfristige Erholung an den Börsen eventuell auch ein günstiger Zeitpunkt für einen Verkauf einzelner Aktien oder der Kauf eines Puts zur Absicherung der Position. Eine andere Alternative wäre auch die Umschichtung von direkten Aktien-Investments in Diskont- oder Bonuszertifikate mit einem hohen Sicherheitspuffer. Wer allerdings jetzt neue Zertifikate kauft, sollte unbedingt auf den Stichtag 30. Juni 2009 achten. Denn wer nach diesem Zeitpunkt diese Zertifikate verkauft, zahlt auch dann die neue Abgeltungssteuer, wenn er sie vor dem offiziellen Start der neuen Besteuerung am 1. Januar 2009 gekauft hat. Diese Regelung gilt allerdings nur für Zertifikate, nicht jedoch für Aktien und Fonds.



Lokführergewerkschaft GDL will mit Bahn verhandeln

Eingetragen am 2007/26/11 in Uncategorized von FR - Wirtschaft
Berlin (dpa) - Die Lokführergewerkschaft GDL will am kommenden Montag (3. Dezember) mit der Deutschen Bahn über das neue Tarifangebot verhandeln. Bis dahin solle es keine weiteren Streiks geben, sagte GDL-Chef Manfred Schell am Montag in Berlin. Die GDL kritisierte das Bahn-Angebot vom vorigen Mittwoch jedoch als "Mogelpackung", weil es keinen "eigenständigen Tarifvertrag" für die GDL vorsehe. Deshalb müsse in der ersten Verhandlungsrunde die rechtliche Bedeutung des eigenständigen Tarifvertrags...
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Geld und Energie sparen 2

Eingetragen am 2007/18/11 in Geld und Finanzen, Tipps und Infos von cubatom

Strom sparen bei Computer und Haushaltsgeräten

Alle Geräte, die über einen Standby-Modus verfügen, verbrauchen in diesem Modus auch Strom. Daher sollte man diese Geräte komplett ausschalten, wenn sie längere Zeit nicht genutzt werden, zum Beispiel über Nacht oder während der Urlaubsreise. Vielfach sind im Handel auch Mehrfachsteckdosen erhältlich, die sich per Knopfdruck einfach ausschalten lassen. so muss nicht jedes Gerät einzeln ausgeschaltet werden.

An Computern und Peripherigeräten wie Druckern und Scannern findet man oftmals sogenannte Energiesparoptionen, die auf jeden Fall genutzt werden sollten. Sie haben den Vorteil, dass sie sich nach dem persönlichen und individuellen Bedarf des Nutzers einstellen lassen. Peripheriegeräte, die nicht dauernd im Einsatz sind, sollten immer erst eingeschaltet werden, wenn sie wirklich benötigt werden.

Bei Bildschirmschonern lässt sich auch bei nur kurzer Arbeitsunterbrechung Energie einsparen. Hier kommt es aber auch auf die Art des Bildschirmschoners an. Am besten verwendet man schlichte und dunkle Schoner, denn diese verbrauchen am wenigsten Energie. Bei vielen Computern gibt es zudem die eine spezielle Funktion, mit der sich der Monitor ausschalten lässt, wenn er nach einer bestimmten Zeit nicht genutzt wurde. dieses Zeitintervall lässt sich individuell einstellen und sollte unbedingt genutzt werden.

Bei Ladegeräten sollte man bedenken, dass diese auch Strom verbrauchen, wenn kein Gerät zum Aufladen angeschlossen ist. Daher sollte man das Ladegerät nach dem Aufladevorgang vom Stromnetz getrennt werden. Dies gilt beispielsweise für Ladegeräte und Stationen von Rasierapparaten und Handys, aber auch für elektrische Zahnbürsten.

Schon bei der Anschaffung eines neuen Computers oder anderen Elektrogeräts sollte man immer auf die Einordnung in die Energieeffizienzklasse achten!



Schulden

Eingetragen am 2007/17/11 in Geld und Finanzen, Kredit und Finanzierung von cubatom

Immer mehr Deutsche geraten in die Schuldenfalle

Trotz sinkender Arbeitslosenzahlen und der guten Konjunktur der letzten Jahre kommen immer weniger Bürger mit ihrem Einkommen über die Runden. Die Zahl der als überschuldet geltenden Privatpersonen ist nach einer Studie der Wirtschaftsauskunftei Creditreform in diesem Jahr auf die Rekordmarke von 7,3 Millionen gestiegen - das sind etwa 150.000 mehr als im Jahr 2006.

Damit können mehr als 10 Prozent der erwachsenen Deutschen ihre finanziellen Verpflichtungen auf absehbare Zeit nicht begleichen.  Überschuldung ist nicht mehr nur ein Problem der unteren Einkommensgruppen, sondern erreicht mittlerweile auch die sogenannte Mittelschicht. Als überschuldet gilt dabei, wer seine monatlichen Ausgaben dauerhaft nicht durch seine Einkünfte decken kann.

Die Ursachen für das abdriften in die Schuldenfalle sind vielfältig. Als Hauptgründe werden der Verlust des Arbeitsplatzes, die Trennung vom Partner sowie ein nicht angemessenes Konsumverhältnis genannt. Damit hängt dann auch der starke Anstieg von Konsumentenkrediten zusammen. Der Markt für private Kredite ist heiss umkämpft und wird entsprechend intensiv von der Kreditwirtschaft beworben - oft mit verhängnisvollen Folgen für die Kreditnehmer. Als besonders Besorgnis erregend muss der Anstieg der Überschuldung junger Erwachsener gelten. Bei den 20- bis 29-jährigen ist die Verschuldungsquote mittlerweile bis auf knapp 9 Prozent gestiegen.

Die Überschuldung steigt zwar nicht mehr ganz so schnell an wie in den letzten Jahren, aber ein markanter Rückgang der Verschuldungsquoten ist selbst bei einem langfristigen Aufschwung nicht zu erwarten. Dazu hat sich die Verschuldungsproblematik in einigen Städten und Regionen Deutschlands besonders verhärtet. Dabei weisen Bayern mit 7,8 Prozent und Baden-Württemberg mit 8,1 Prozent die niedrigsten Schuldnerquoten auf. Am anderen Ende der Liste stehen dagegen die Stadtstaaten Bremen mit 15,5 Prozent und Berlin mit 15,3 Prozent. Zwischen den neuen Bundesländern mit 11,5 Prozent kann gegenüber den alten Bundesländern mit 10,7 Prozent dagegen kein besonders starkes Gefälle festgestellt werden.



Börsenaussichten

Eingetragen am 2007/12/11 in Geld und Finanzen, Geld und Börse von cubatom

Die Lage an den Aktien- und Rohstoffmärkten wird unübersichtlicher

Die aktuelle Lage an den Weltmärkten sieht im Moment wie folgt aus: Der Preis für ein Barrel Rohöl stieg letzte Woche auf 93 US-Dollar - das sind 55 Prozent mehr als noch zu Jahresbeginn 2007. Es scheint nur eine Frage der Zeit, wann die 100-Dollar-Marke geknackt wird. Auch der Goldpreis verzeichnete einen Anstieg um weitere drei Prozent auf 832 US-Dollar je Feinunze (31,1 Gramm). Ebenso wie Öl und Gold strebt auch der Euro immer neuen Höchststanden entgegen. Nachdem letzte Woche fast 1,47 US-Dollar erreicht wurden, ist die psychologisch wichtige Marke von 1,50 Dollar nun absolut in Reichweite.

Anders sieht die Lage am Aktienmarkt aus. Nach den enttäuschenden Quartalszahlen von Cisco straften die Anleger den Nasdaq 100 mit einem Minus von acht Prozent ab - in dessen Gefolge verlor auch der Dow Jones gute vier Prozent. Auch charttechnisch sehen die US-Indizes, ebenso wie der japanische Nikkei alles andere als gut aus. Der Dax hingegen konnte sich letzte Woche mit einem relativ geringen Minus von lediglich 0,4 Prozent recht gut halten. Sollte der Abwärtstrend an den US-Märkten allerdings weiterhin anhalten, wird sich der Dax längerfristig diesem Trend nicht entziehen können.

Anleger sollten mit Investitionen also weiterhin vorsichtig sein. Lediglich bei Bankaktien, die nach den Krisen an den Finanz- und Hypothekenmärkten teilweise recht günstig bewertet sind (und das bei inzwischen wohl überschaubarem Restrisiko) kann man ein Engagement in Betracht ziehen. Gleiches gilt natürlich auch für Bonus- oder Diskontzertifikate, die einen gewissen Sicherheitspuffer gegen Verluste bieten.



Geld und Energie sparen 1

Eingetragen am 2007/11/11 in Geld und Finanzen, Tipps und Infos von cubatom

Energiesparen in der Küche

Bei der täglichen Zubereitung der Speisen kann man einiges an Energie einsparen, wenn man sich an gewisse kleine Regeln hält. So sollte man immer darauf achten, dass man beim Kochen den Topf immer mit dem Deckel zudeckt. Bei offenem Topf kann die Hitze nach oben entweichen und der Kochvorgang wird deutlich verlängert. Oftmals wird Gemüse in Wasser gekocht, obwohl es meistens ausreicht, das Gemüse zu dünsten. Hierfür reicht eine geringe Menge Flüssigkeit und man hat zum einen einen Energieeinspareffekt und zum anderen wird das Gemüse schonender zubereitet und wertvolle Vitamine bleiben erhalten.

Grundsätzlich sollte man auch immer passendes Kochgeschirr verwenden. Besonders sollte man darauf achten, dass der Herdplattendurchmesser und die Grösse des Kochtopfes übereinstimmen. Ist die Herdplatte grösser als der Topf, kann die Hitze an der Seite entweichen und etwa 20 Prozent der Energie werden verschwendet. Bei der Anschaffung von Kochgeschirr sollte man besonders darauf achten, dass dieses über eine gute Wärmeübertragung verfügt.

Fertige Speisen kann man natürlich auch im Kühl- oder Gefrierschrank aufbewahrt werden. Allerdings sollte man diese zunächst richtig abkühlen lassen, denn wenn man die Speisen in warmen oder gar noch heissen Zustand in den Kühlschrank stellt, verbraucht man unnötig Energie. Um die Innentemperatur gleichmässig zu halten, verbraucht der Kühlschrank in diesem Fall mehr Strom. Natürlich sollte man in diesem Zusammenhang auch unbedingt darauf achten, dass Kühl- oder Gefrierschränke nicht neben Heizungen oder Backöfen platziert werden - ebenso sollte eine direkte Bestrahlung durch die Sonne vermieden werden.

Vielfach werden auch viel zu niedrige Temperaturen für den Kühlschrank oder den Gefrierschrank eingestellt. Bei Kühlschränken reicht grundsätzlich eine Temperatur von sieben Grad, um Lebensmittel frisch zu halten. Für Gefrierschränke sollte man den Richtwert von minus 18 Grad einhalten. In regelmässigen Abständen sollten auch die Dichtungen der Geräte überprüft und notfalls ausgetauscht werden. So kann man sicherstellen, dass keine kalte Luft entweichen kann.



Wohnrecht oder Niessbrauch

Eingetragen am 2007/09/11 in Geld und Finanzen, Tipps und Infos von cubatom

Einflussmöglichkeiten bei der Haus- oder Wohnungsübergabe

Eltern sichern sich die weitere Nutzung ihrer Immobilie, wenn sie bei der Übertragung auf ihre Kinder in der Urkunde ein Wohnrecht oder eine Niessbrauchsregelung vereinbaren. Wichtig ist der Unterschied vor allen Dingen, wenn man die Wohnung oder das Haus möglicherweise vermieten will.

Behält sich ein Schenkender vertraglich nur ein Wohnrecht vor, ist eine Vermietung an Aussenstehende nicht möglich. Beim Niessbrauch dagegen hält sich der Schenkende viele Möglichkeiten offen. Der Schenkende bleibt wirtschaftsrechtlich Eigentümer der Immobilie und kann demzufolge selbst darin wohnen oder diese auch vermieten.

Die Niessbrauchsvereinbarung hat für den Eigentümer auch den Vorteil, dass er im Laufe der Jahre seine Entscheidung notfalls überdenken kann, denn Schenkende behalten sich die wirtschaftliche Nutzung auch für den Fall vor, dass das Haus zum Beispiel auf die Kinder übertragen wurde (Fachleute bezeichnen diese Regelung auch als Vorbehaltsniessbrauch).

Vereinbart wird in der Regel ein lebenslanger Niessbrauch - die Nutzungsregelung erlischt also mit dem Tod. Danach gehen die Nutzungsrechte auf den Beschenkten über. War die Immobilie beispielsweise nur auf den Ehemann eingetragen, ist es möglich, zusätzlich einen sogenannten “Zuwendungsniessbrauch” einzutragen. Dann geht das Haus oder die Wohnung im Todesfall zum Beispiel auf die Ehefrau oder andere Verwandte über. Man kann aber auch vereinbaren, dass laufende Mieteinnahmen nach dem Tod einer oder mehreren anderen Personen zukommen. Die Niessbrauchsregelung bietet eine Vielzahl von Gestaltungsmöglichkeiten - in einem Gespräch mit einem Notar oder Rechtsanwalt findet man sicher eine individuell passende Lösung.



Reform der Erbschaftssteuer

Eingetragen am 2007/07/11 in Geld und Finanzen, Tipps und Infos von cubatom

Für Ehepartner und Kinder sind deutliche Entlastungen geplant

Nach langem Hin und Her zwischen den Koalitionspartnern steht nun das Konzept zur Erbschaftssteuerreform. Danach können Ehepartner, Kinder und Enkel nach der Reform mit wesentlich höheren Freibeträgen rechnen. Ehepartner können demnach künftig 500.000 Euro steuerfrei erben (bisher waren es nur 300.000 Euro). Für Kinder ist eine Erhöhung von 205.000 Euro auf 400.000 Euro und für Enkel von jetzt 50.000 auf dann 200.000 Euro vorgesehen. Eingetragene Lebenspartner erhalten den gleichen Freibetrag wie Ehepartner, also 500.000 Euro. Gleichzeitig sollen jedoch die Freibeträge für Geschwister, Nichten und Neffen sowie Freunde abgesenkt werden.

Ausserdem soll Immobilienvermögen nach einem Grundsatzurteil des Bundesverfassungsgerichts zukünftig zum Marktwert berücksichtigt werden. Eine Ausnahme soll es lediglich bei vermieteten Wohnimmobilien geben - hier werden beim Wert vor der Besteuerung zehn Prozent abgezogen.

Um das Vererben von Unternehmen leichter zu machen, will die grosse Koalition ein so genanntes “Abschmelzungsmodell” in Kraft setzen. Danach entfällt nach zehn Jahren ein Grossteil der Erbschaftssteuer, wenn die Firma in ihrem Kern unverändert fortgeführt wird. Von der Erbschaftssteuer freigestellt werden aber pauschal nur 85 Prozent des geerbten Betriebsvermögens - 15 Prozent müssen auf jeden Fall versteuert werden. Die schrittweise Stundung über zehn Jahre gilt ausserdem nur, wenn die Lohnsumme in der Firma während dieser Zeit bei mindestens 70 Prozent des ursprünglichen Wertes bleibt. Zudem darf das Betriebsvermögen 15 Jahre lang nicht vermindert werden.

Die Erbschaftssteuerreform soll rückwirkend zum 1. Januar 2007 in Kraft treten. wer möchte, kann sich jedoch 2007 und auch noch bis zum Inkrafttreten im jahr 2008 nach dem alten Erbschaftssteuerrecht veranlagen lassen. Laut Wirtschaftsminister Steinbrück soll das Erbschaftssteueraufkommen auch nach der Reform nicht unter die jetzige Marke von vier Milliarden Euro pro Jahr sinken.



Elektronischer Ausweis

Eingetragen am 2007/07/11 in Tipps und Infos von Finanz Blog

Der elektronische Ausweis ist in aller Munde.

Der Bürger soll wieder etwas ‘gläserner’ werden und nun auch Fingerabdrücke auf dem Ausweis hinterlassen, um so seine Identität auch validieren zu können.

Kosten des elektronischen Ausweis
Der genaue Preis für den elektronischen Ausweis ist noch nicht sicher. Die Fachpolitiker hoffen jedoch auf einen Preis von ungefähr zehn Euro pro Ausweis.

Als Zeitpunkt schwebt derzeit das Jahr 2009 im Raum. Ab dann sollte es möglich sein, dass die ersten interessierten Bürger den neuen elektronischen Ausweis bekommen.

Nutzen des elektronischen Ausweis
Ist man Besitzer des elektronischen Ausweis, dann kann man:

  • Das Auto per Internet anmelden
  • Sich ummelden
  • Punkte in Flensburg abfragen

Ein Vorteil entsteht auch bei Internetgeschäften, da der Altersnachweis leichter wird und somit auch der Jugendschutz verbessert wird.
So wird es dann möglich sein beispielsweise mit dem Ausweis Musik zu kaufen, Versicherungen online abzuschließen oder seinen Esoterik-Kurs zu bezahlen.

Fazit des elektronischen Ausweis
Es kann also festgehalten werden, dass der elektronische Ausweis kommen wird und einige Vorteile mit sich bringen wird, es jedoch noch einige Diskussionen geben wird bezüglich der Notwendigkeit von Fingerabdrücken auf einem elektronischen Ausweis.



Heizöl und Diesel teuer wie nie

Eingetragen am 2007/05/11 in Geld und Finanzen, Geld und Wirtschaft, Geld und Börse von cubatom

Die Ölpreise sind auf Rekordniveau - aber ein Ende der Spekulation ist abzusehen

Heizöl ist in Deutschland so teuer wie nie zuvor. Der Preis stieg jetzt auf 69 Cent pro Liter und liegt damit um einen Cent höher als beim bisherigen Höchststand von September 2005. Damit ist der Preis beim Heizöl der Preisentwicklung beim Diesel gefolgt, das schon am Donnerstag mit 1,24 Euro pro Liter ein neues Rekordhoch erreichte.

Diesel und Heizöl sind eng verwandte Produkte und ihre Preisentwicklung läuft oft parallel. Der Preis für Rohöl erreichte im Computerhandel an der New Yorker Rohstoffbörse den Rekord von 96,24 Dollar pro Barrel. Der Preis für Superbenzin stieg auf 1,39 Euro pro Liter und liegt damit nur noch knapp unter der bisherigen Rekordmarke von gut 1,40 Euro pro Liter.

Die Hausse am Ölmarkt dürfte noch eine Weile weitergehen - wahrscheinlich bis die psychologisch wichtige Marke von 100 Dollar pro Barrel geknackt wird. Dafür sprechen auch der schwache Dollar und überraschend starke Rückgang der Ölreserven in den USA. Ausserdem hatte die US-Notenbank aufgrund der anhaltenden Probleme an den Finanzmärkten den Leitzins auf 4,50 Prozent gesenkt - mit der Folge weiter fallender Dollarkurse und entsprechend steigender Ölpreise. 

Danach dürfte allerdings erst einmal die Luft aus der Spekulationsblase heraus sein und das dann schon wieder in den Fokus der Anleger und Investoren rückende Frühjahr (und damit verbundene Rückgänge beim Verbrauch von Heizöl) dürfte ein weiteres dazu beitragen, dass sich der Ölpreis wieder in Richtung 70 - 80 Dollar pro Barrel bewegen dürfte.



Deutsche Börse AG

Eingetragen am 2007/04/11 in Geld und Wirtschaft, Geld und Börse von cubatom

Die Deutsche Börse AG profitiert von der weltweiten Finanzkrise

Das Jahr 2007 wird sehr wahrscheinlich das erfolgreichste Jahr in der Firmengeschichte der Deutsche Börse AG. Das zeigen bereits die Zahlen für die ersten 3 Quartale. Dabei profitiert das Unternehmen von den weltweiten Unsicherheiten an den Finanz- und Aktienmärkten in diesem Sommer, weil in dieser Zeit vermehrt Aktien verkauft, gekauft und umgeschichtet wurden.

Im dritten Quartal legten der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um etwa 30 Prozent auf knapp 562 Millionen Euro zu. Gleichzeitig stieg das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibung um 44 Prozent auf über 368 Millionen Euro - damit verbleibt ein Quartalsgewinn in Höhe von 238,2 Millionen Euro (im Vorjahr 175,1 Millionen Euro).

Bei den einzelnen Sparten legte insbesondere die elektronische Handelsplattporm Xetra kräftig zu. Ausgelöst durch die Hypothekenkrise in den USA zogen hier die Umsätze besonders im Juli und August kräftig an und bescherten der Deutsche Börse AG in diesem Segment ein Umsatzplus von 66 Prozent. Der Terminmarkt konnte ebenfalls überproportional von den Markt-Unsicherheiten profitieren. Die hohen Schwankungen führten dazu, dass viele Händler ihre Positionen mit Terminmarktprodukten absicherten.

Auch im Oktober verzeichnete die Deutsche Börse ein Umsatzplus sowohl im Xetra- als auch im Parketthandel, wie das Unternehmen mitteilte. Im vergangenen Monat wurden laut Orderbuchstatistik auf Xetra 204 Milliarden Euro umgesetzt - ein Zuwachs von rund 55 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Der Umsatz auf dem Parkett der Frankfurter Börse stieg um etwa 14 Prozent auf etwa 13 Milliarden Euro.

Auch die Erwartungen für das nächste Jahr sind positiv. 2008 soll ein weiteres Rekordjahr in der Geschichte der Deutsche Börse AG werden. Dazu beitragen wird dann auch die bulgarische Börse in Sofia. Nach Angaben der Deutschen Börse wurde ein 5-Jahres-Vertrag zur Nutzung des Xetra-Handelssystems abgeschlossen - Start an der Börse in Sofia soll Mitte 2008 sein.