Regeln für den sicheren Online-Einkauf

Eingetragen am 2007/31/10 in Geld und Finanzen, Tipps und Infos von cubatom

Die sieben “Goldenen Regeln” des Bundesverbandes des Deutschen Versandhandels

Wählen sie immer sichere Passwörter und geben diese niemals an Dritte weiter. Als ideal gilt eine Länge von mindestens acht Zeichen. Am besten ist eine Kombination aus Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen (sofern der Anbieter dies zulässt). Sie sollten keine Namen oder Begriffe, die einen engen Bezug zu ihrer Person haben und somit auch für Fremde leicht zu erraten sind und nutzen Sie unterschiedliche Passwörter für verschiedene Internet-Anwendungen.

Achten Sie unbedingt auf die technische Sicherheit bei der Datenübertragung. Die Anbieter sollten eine verschlüsselte Datenübertragung ermöglichen. Erkennbar ist dies normalerweise am Kürzel “https://” in der Adresszeile des Browsers sowie weiteren visuellen Hinweisen wie zum Beispiel einem kleinen Schloss-Symbol in der unteren Browserleiste.

Überprüfen Sie auch die Seriosität der Anbieter. Informieren Sie sich so gut wie möglich über den jeweiligen Verkäufer. Vergewissern sie sich, dass zum Beispiel Name und Anschrift des Anbieters, die Garantie- und Gewährleistungsbedingungen sowie das Rückgabe- bzw. Widerrufsrecht leicht auffindbar und verständlich sind. Hilfreich bei der Einschätzung eines Anbieters können auch Bewertungsprofile (wie bei Online-Auktionen üblich) oder unabhängige Gütesiegel sein.

Lesen Sie vor dem Kauf unbedingt die Artikelbeschreibung genau und vollständig durch und prüfen die beigefügten Bilder der Ware sorgfältig. Achten Sie auch auf die Lieferbedingungen und die Versandkosten. Unklarheiten sollten Sie auf jeden Fall vor dem Kauf mit dem Verkäufer klären.

Wählen Sie sichere Zahlungsmethoden wie Zahlung gegen Rechnung oder Bankeinzug. Auch mit der Nutzung eines Treuhandservice oder eines Online-Zahlungsservice, wie zum Beispiel Paypal, erreichen Sie ein hohes Mass an Sicherheit. Tätigen Sie niemals einen Online-Kauf, bei dem der Verkäufer auf einen Bargeld-Transferservice  als Zahlungsmethode besteht.

Achten sie auf Ihr Widerrufsrecht bei gewerblichen Anbietern. Nach den Vorschriften für Fernabsatzverträge kann ein Kaufvertrag, der zwischen einem gewerblichen Händler und einem Verbraucher geschlossen wird, innerhalb von zwei Wochen ohne Angaben von Gründen widerrufen und der gekaufte Artikel an den Verkäufer zurückgeschickt werden.

Schützen Sie sich vor gefälschten “Phishing”-E-Mails. Misstrauen ist besonders angebracht, wenn Sie per E-Mail aufgefordert werden, vertrauliche Daten wie Passwörter oder Kreditkarteninformationen über einen Link oder ein Formular einzugeben. Auch wenn solche E-Mails vertrauenswürdig aussehen - sie sind höchstwahrscheinlich gefälscht. Seriöse Unternehmen fragen solche Daten niemals per E-Mail, weder über einen Link noch ein Formular ab.

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Der Internethandel boomt

Eingetragen am 2007/30/10 in Geld und Finanzen, Tipps und Infos, Geld und Wirtschaft von cubatom

Die Verbraucher werden 2007 in Deutschland knapp 17 Milliarden Euro für Einkäufe im Internet ausgeben

Etwa zwei Drittel des Umsatzes entfallen dabei auf Waren wie Bekleidung, CD´s oder Unterhaltungselektronik, ein Drittel auf digitale Dienstleistungen wie Software, Musikdateien oder Flugtickets. Der Onlinehandel ist damit weiterhin der Wachstumsmotor im Versandhandel.

Am häufigsten kaufen die Deutschen laut einer Studie des Forschungsinstituts TNS-Infratest im Internet Bekleidung und Schuhe. Hier stiegen die Umsätze gegenüber dem Vorjahr um etwa 40 Prozent auf knapp 4 Milliarden Euro. Aber auch CD´s und DVD´s werden immer häufiger online bestellt, während die Umsätze mit Unterhaltungselektronik zuletzt rückläufig waren. Online-Shopping rangiert mittlerweile auf Rang vier bei der Internetnutzung - hinter E-Mail-Schreiben, der Suchmaschinen-Recherche und dem Lesen von Nachrichten. Das Internet ist inzwischen der beliebteste Bestellweg im Versandhandel, noch vor dem Telefon und der Bestellung auf dem Postweg.

Neben dem Verkauf von Waren per Internetbestellung gewinnen aber auch die digitalen Dienstleistungen immer mehr an Bedeutung im Online-Handel. Die TNS-Infratest-Studie beziffert den Umsatz dieser Sparte bereits mit knapp sechs Milliarden Euro. Neben der Buchung von Bahn- und Flugtickets sowie Music-Downloads sorgen vor allem die Reservierung von Konzert- und Theatertickets für steigende Umsätze.

Morgen gibt es dann Tipps und Infos, was beim Online-Kauf beachtet werden sollte.

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Microsoft

Eingetragen am 2007/29/10 in Geld und Finanzen, Geld und Börse von cubatom

Microsoft hat seinen Gewinn im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2007/2008 um 23 Prozent gesteigert

Der weltgrösste Softwarehersteller profitierte dabei vom weltweit gestiegenen PC-Absatz und einer guten Akzeptanz seines Vista-Betriebssystems sowie der neuen Office-Software. Auch die Unterhaltungssparte des US-Konzerns glänzte dank des neuen Konsolenspiels “Halo 3″. Schwer tut sich Microsoft dagegen weiterhin mit seinem Online-Geschäft.

Besonders hohe Zuwachsraten konnte Microsoft in den Schwellenländern erreichen, aber auch in Europa und Kanada liefen die Geschäfte gut, während sich in Japan und den USA eine beginnende Erholung abgezeichnet hat. Der Umsatz des in Redmond im US-Staat Washington beheimateten Unternehmens stieg in dem am 30. September beendeten Dreimonatsabschnitt gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 27 Prozent auf 13,8 Milliarden Dollar (umgerechnet etwa 9,7 Milliarden Euro), während der Quartalsgewinn um rund 23 Prozent auf 4,3 Milliarden Dollar oder 45 Cent je Aktie zulegte.

Microsoft übertraf damit die Erwartungen an der New Yorker Wall Street erheblich. Nachdem das Unternehmen gleichzeitig seine Umsatz- und Gewinnprognosen deutlich anhob, stiegen die Microsoft-Aktien am Freitag um über 11 Prozent auf 35,56 Dollar. Der Wert des Unternehmens stieg dadurch an einem Tag um etwa 33 Milliarden Dollar auf über 332 Milliarden Dollar. Bill Gates ist damit wohl auf einem guten Weg, bald wieder der reichste Mann der Welt zu werden, denn auch die Zukunftsaussichten von Microsoft sind glänzend - und die paar Millionen an Bussgeldern, die die EU gegen den US-Monopolisten verhängt, kann dieser locker aus der Portokasse bezahlen.

Euro, Gold und Öl auf Rekordniveau

Eingetragen am 2007/28/10 in Geld und Finanzen, Geld und Börse von cubatom

Der Goldpreis ist auf dem höchsten Stand seit 1980

Sorgen über eine Eskalation der Konflikte im Nahen Osten, mögliche Lieferunterbrechungen sowie die bereits angespannte Versorgungslage haben die Ölpreise am Freitag zeitweise auf ein Rekordniveau von über 92 Dollar je Barrel getrieben. Auch der Goldpreis verbuchte ebenfalls ein Hoch von über 778 Dollar je Feinunze und ebenso ist der Euro im Vergleich zum Dollar am Freitag auf einen neuen Höchststand gestiegen. Die EZB (Europäische Zentralbank) setzte den Referenzkurs auf 1,4384 Dollar fest. Damit kostet die US-Währung zur Zeit weniger als 70 Eurocent.

Ein Grund für die steigenden Kurse an den Gold und Ölmärkten sind nach Expertenmeinungen Spekulationen von Hedge-Fonds sowie Engagements institutioneller Anleger. Diese haben ihr Hauptaugenmerk jetzt von den angeschlagenen Kedit- auf die die boomenden Devisen- und Rohstoffmärkte gelenkt. Dies bedeutet für die Verbraucher weiter steigende Benzin- und Heizölpreise sowie aufkommende Inflationsgefahren.

Der Ölpreis ist innerhalb von zwei Tagen um vier Prozent gestiegen und liegt damit jetzt um fast 50 Prozent höher als noch vor einem Jahr. Angesichts der bevorstehenden Winter-Heizsaison sind die Preise für Heizöl ebenfalls stark gestiegen. Der Goldpreis erreichte in New York den höchsten Stand seit nunmehr 27 Jahren und auch Platin liegt mit einem Preis von 1.453 Dollar je Feinunze (31,1 Gramm) ebenfalls in Rekordnähe.

Mit dem Anstieg des Euro am Freitag auf einen neuen Rekordstand halten Devisenhändler in New York einen weiteren Anstieg der europäischen Währung auf 1,50 Dollar nicht mehr für unwahrscheinlich. Auslöser für einen weiteren Verfall der US-Währung könnte eine Leitzinssenkung der amerikanischen Notenbank von jetzt 4,75 Prozent auf dann 4,50 Prozent sein. Die Sitzung der Notenbank findet am kommenden Mittwoch statt. Sinkende US-Zinsen machen eine Anlage in Dollar unattraktiver - Investitionen in Euro dagegen attraktiver.



Riester-Zulage beantragen

Eingetragen am 2007/26/10 in Geld und Finanzen, Tipps und Infos von cubatom

Die staatliche Zulage muss beantragt werden!

Meist aus Unkenntnis übersehen viele Anleger den Haken bei der Riester-Förderung: Die staatliche Zulage muss schriftlich beantragt werden, ansonsten verfällt sie. Allein für das Jahr 2004 haben etwa 1,4 Millionen Riester-Sparer eine Fördersumme von insgesamt rund 200 Millionen Euro verfallen lassen - unwiderruflich, denn die Antragsfrist läuft am Ende des übernächsten Jahres aus. Anträge für 2005 können also noch bis Ende Dezember 2007 eingereicht werden, dann geht nichts mehr.

Das vierseitige Antragsformular für die Förderzulage schickt der Riester-Vertragspartner automatisch zu. Einmal ausgefüllt und bei der zentralen Zulagenstelle in Potsdam eingereicht, gilt der Antrag für die nächsten Jahre weiter. Nur familiäre Veränderungen (z. B. Heirat, Geburt eines Kindes oder wenn für ein erwachsenes Kind der Anspruch auf Kindergeld entfällt) müssen später gemeldet werden.

Von über 9 Millionen Riestersparern haben erst etwa 6,5 Millionen ihren Zulageantrag bei der Potsdamer Zentralstelle eingreicht. Wer den Antrag nicht abschickt, verzichtet auf viel Geld. Ab 2008 beträgt die Grundförderung 154 Euro und für jedes Kind gibt es weitere 185 Euro.



Porsche - VW

Eingetragen am 2007/24/10 in Geld und Wirtschaft, Geld und Börse von cubatom

Das höchste EU-Gericht macht den Weg für Porsche frei

Der Europäische Gerichtshof kippt damit das seit langem umstrittene “VW-Gesetz”, nach dem ein Aktionär bei der VW-Hauptversammlung maximal 20 Prozent der Stimmrechte ausüben konnte, auch wenn mehr Unternehmensanteile in seinem Besitz waren. Bisher besitzt Porsche rund 31 Prozent der VW-Aktien - der Gerichtsbeschluss macht eine weitere Aufstockung des Anteils für den Stuttgarter Sportwagenbauer noch interessanter.

Betrachtet man die bisherigen Zahlen, so hat sich der Einstieg für Porsche bei VW bisher schon gelohnt. Von dem Porsche-Gewinn des letzten Geschäftsjahres in Höhe von 2,11 Milliarden Euro stammt schon ein beträchtlicher Teil aus der VW-Dividendenzahlung und Experten erwarten für das laufende Geschäftsjahr einen bei Porsche einen Gewinnsprung auf rund 3,5 Milliarden Euro. Ausserdem hat sich der Kurs der VW-Aktie seit dem Einstieg der Sportwagenschmiede im September 2005 bis heute etwa vervierfacht - also kein schlechtes Geschäft!

Vor allen Dingen sprechen aber auch strategische Gründe für eine weitere Aufstockung. Porsche besitzt zwar in Weissach ein äusserst renommiertes Forschungszentrum, aber für eine weitergehende Zusammenarbeit ist man auch auf das Know-how der Wolfsburger angewiesen. Nach der Kooperation bei Cayenne und Touareg, wo man sich die Entwicklungskosten geteilt hat, soll zukünftig auch die Karosserie des neuen viertürigen Porsche-Coupes Panamera von Volkswagen kommen. Ausserdem wollen beide Konzerne im Bereich der Umwelttechnik zusammenarbeiten und gemeinsam einen Hybridmotor entwickeln. Desweiteren wollen Porsche und VW künftig auch elektronische Plattformen entwickeln, die immer komplizierter werden.

Porsche steht bei der Aufstockung seines VW-Anteils nicht unter Zeitdruck. Die Kreditlinie (10 Milliarden Euro) ist bereits abgesichert - die bisherigen 31 Prozent der Anteile haben etwa 5 Milliarden Euro gekostet. Und das sich Porsche bereits Optionen für den weiteren Zukauf von VW-Aktien gesichert hat, gilt als offenes Geheimnis. Am 12. November tagt der Porsche-Aufsichtsrat. Dort könnte man dieweitere Aufstockung beschliessen.  



Energiepass fürs Haus

Eingetragen am 2007/21/10 in Geld und Finanzen, Kredit und Finanzierung, Tipps und Infos von cubatom

Durch den Energiepass wird die Wärmepumpentechnik interessant

Ab Mitte nächsten Jahres wird es für die Besitzer von Altbauten ernst. Im Rahmen der Energieeinsparverordnung (EnEV) wird auch für sie der Energiepass Pflicht. Für Gebäude, die bis 1965 erstellt wurden, gilt die Pflicht bereits ab 01.07.2008, für neuere Gebäude ist der Stichtag der 01.01.2009. Wer beim Energiepass schlecht abschneidet, verschwendet nicht nur Energie, sondern muss auch mit einem sinkenden Wert seiner Immobilie bei einem etwaigen Verkauf rechnen.

Neben der Fassade sowie Fenstern und Türen sind es vor allem veraltete Heizkessel, die das Geld aus dem Schornstein jagen. Nach einer Studie der TU Berlin planen über 15 Prozent der Hausbesitzer den Einbau eines neuen Heizkessels oder denken über eine komplette Heizungsmodernisierung und eine Erneuerung der Warmwasserbereitung nach. Ganz ohne Brennstoffe kommt die mittlerweile ausgereifte und zuverlässige Wärmepumpentechnik aus. Der Einbau einer Wärmepumpe kann heute auch ohne Erdarbeiten erfolgen, denn neben Boden und Grundwasser lässt sich auch aus der Luft - selbst bei Minusgraden - genügend Energie gewinnen, um Vorlauftemperaturen von 65 Grad zu erreichen. Ausserdem kann im Sommer diese Technik durch Umkehrung ihres Funktionsprinzips auch zur Kühlung benutzt werden. Ein weiterer Vorteil: Der Lagerraum für Heizöl oder Holzpellets kann eingespart und sinnvoller als Vorrats- oder Hobbyraum genutzt werden.

Im Rahmen der Klimaschutzmassnahmen fördern Bund, Länder und teilweise auch die Gemeinden private Investitionen in eine Verbesserung der Energiebilanz. Dazu stellen sie zinsgüngtige Kredite sowie direkte Förderungen zum Beispiel über die KfW-Förderbank bereit.



Brutto für Netto

Eingetragen am 2007/20/10 in Geld und Finanzen, Geld verdienen, Tipps und Infos von cubatom

So bleibt der Job vor Weihnachten steuer- und abgabefrei

Die Vorweihnachtszeit ist für viele Hausfrauen eine Zeit zum Geld ausgeben - aber auch zum Geld verdienen! Sie können sich durch Aushilfstätigkeiten, etwa in Warenhäusern, beachtliche Nebenverdienste erarbeiten, ohne Abgaben wie Steuern oder Sozialversicherungsbeiträge entrichten zu müssen. Und es sind sogar weit mehr als 400 Euro netto monatlich möglich. Das gilt nicht nur für Hausfrauen, sondern trifft auch für Schüler, Studenten und Rentner zu. Zwei Möglichkeiten gibt es, die Haushaltskasse oder das Taschengeld frei von Steuern und Abgaben aufzubessern.

Zum einen, wenn die Beschäftigung von vorneherein auf höchstens 2 Monate (oder 50 Arbeitstage) im Laufe eines Kalenderjahres beschränkt ist. Auf die Höhe der Einkünfte kommt es dabei nicht an. Im Laufe dieser zwei Monate können auch durchaus 3.000 Euro oder mehr verdient werden. Wichtig ist, dass man nicht durch andere vorausgehende kurzfristige Beschäftigungen während des Kalenderjahres die Grenze von zwei Monaten bzw. 50 Arbeitstagen überschreitet!

Falls dies doch der Fall sein sollte, gibt es noch die zweite Möglichkeit - sofern der Verdienst 400 Euro im Monat nicht übersteigt. Zweimal im Jahr darf man auch mehr verdienen, wenn dies “unvorhergesehen” geschieht (z. Bsp. eine Kollegin krank geworden ist). für diese Beschäftigungen zahlt nur der Arbeitgeber pauschale Beiträge zur Kranken- und Sozialversicherung. Unfallversichert sind alle Aushilfsbeschäftigten aber auf jeden Fall - egal, ob nur kurzfistig oder dauernd beschäftigt. Die Unfallversicherung tritt bei Unfällen während der Arbeit oder auf den Arbeitswegen in Kraft. Auch für den ausfallenden Lohn is diesem Fall gibt es Ersatz von der zuständigen Berufsgenossenschaft.



Autokosten

Eingetragen am 2007/19/10 in Geld und Finanzen, Tipps und Infos von cubatom

Nicht nur die Anschaffungskosten sind beim Autokauf entscheidend

Der Peis ist für viele Autokäufer bei der Wahl ihres Fahrzeugs das entscheidende Kriterium. Doch wer wirklich aufs Geld sieht, sollte über diesen Betrag hinausblicken. Auch die Unterhalts- und Betriebskosten, die während des gesamten Autolebens anfallen, sollten für die Anschaffung zumindest mitentscheidend sein.

Dabei ist es mit der Berechnung des Spritverbrauchs und der Kosten für Steuer und Versicherung allein nicht getan. Dazu kommen noch die Kosten für Wartung, Reparaturen, Pflege und Verschleiss sowie, als grösster Kostentreiber, der Wertverlust. Besonders hoch ist dieser in der Oberklasse, wo die Autos nach zwei nur noch einen durchschnittlichen Restwert von etwa 57 Prozent haben. Wesentlich besser sieht dies bei Roadstern aus - hier beträgt der durchschnittliche Wertverlust in der gleichen Zeit lediglich etwa 27 Prozent.

Für ihre Mobilität mussten die Autofahrer in den vergangenen Jahren immer tiefer in die Tasche greifen. So stiegen die Fahrzeugpreise zwischen 1995 und 2006 um rund 10 Prozent, bei Wartung und Reparaturen legten die Preise um etwa 23 Prozent zu. Der grösste Preistreiber waren jedoch eindeutig die Kraftstoffpreise mit einem Anstieg um 67 Prozent. Weiter zu beachten sind die Werkstattkosten und die Wartungsintervalle der einzelnen Hersteller, verbunden mit Technik, Langlebigkeit und Zuverlässigkeit des Fahrzeugs.

Den grössten Einfluss auf die Autokosten hat allerdings der Spritverbrauch. Damit bietet er auch das grösste Einsparpotenzial für den Fahrer. Dieser kann in erster Linie durch seine Fahrweise sowie einen sinnvollen Umgang mit dem Fahrzeug Geld sparen. Durch einen benzinsparenden Fahrstil kann man bis zu 30 Prozent der Kraftstoffkosten sparen. Nach der Lockerung der Gruppenfreistellungsverordnung (GVO) und den Beziehungen zwischen Kunden, Herstellern und Werkstätten gibt es auch beim Service viele Wege, um die Kosten zu reduzieren.



Neuregelungen im Wertpapiergeschäft

Eingetragen am 2007/18/10 in Geld und Finanzen, Tipps und Infos, Geld und Börse von cubatom

In diesen Tagen erhalten Anleger Post von ihrer Bank oder Fondsgesellschaft

Wer Aktien oder Anteile an Aktienfonds besitzt, wird in diesen Tagen über die Neuregelungen im Wertpapiergeschäft informiert. Hintergrund dieser Massnahme ist eine EU-Richtlinie über “Märkte für Finanzinstrumente”, die abgekürzt “Mifid” heisst und Privatanleger besser schützen soll. In Zukunft müssen Geldinstitute in der ganzen EU dokumentieren, dass sie ihre Kunden nach ihrer Risikobereitschaft und ihren Kenntnissen über Wertpapiere befragt haben, bevor sie Geldanlagen empfehlen. In Deutschland ist dies bereits seit Jahren bei den meisten Banken die Regel.

Die Geldinstitute müssen nun auch detailiert die Kosten aufschlüsseln, die beim Kauf einer Aktie oder von Anteilen an Aktienfonds entstehen - so zum Beispiel den Ausgabeaufschlag, die Provisionen sowie die Verwaltungsgebühren.

Die neue Richtlinie tritt am 1. November in Kraft. Als Kunde sollte man jedoch unbedingt darauf achten, dass einem nicht beiläufig nachteilige Bedingungen untergeschoben werden, wie zum Beispiel erhöhte Depotgebühren, erhöhte Preise für die Ausführung von Aufträgen, die Erlaubnis für eine Schufaanfrage oder die Weitergabe von persönlichen Daten. Wer im Kleingedruckten Klauseln findet, die ihm nicht gefallen, kann den neuen Bedingungen innerhalb einer sechswöchigen Frist widersprechen. Diese beginnt mit dem Erhalt der Mitteilung. Bei einem Widerspruch kann die Bank allerdings die Geschäftsbeziehung kündigen.

Airbus hat den ersten A380 ausgeliefert

Eingetragen am 2007/17/10 in Geld und Finanzen, Tipps und Infos, Geld und Wirtschaft von cubatom

Die Auslieferung erfolgte mit eineinhalb Jahren Verspätung!

Mit gut 18 Monaten Verspätung hat am Montag Airbus seinen ersten A380 - das grösste Passagierflugzeug der Welt - in einer feierlichen Zeremonie an die Fluggesellschaft Singapore Airlines übergeben. Überschattet wurde die Airbus-Party allerdings von der Insideraffäre beim Mutterkonzern EADS. Zahlreiche Top-Manager stehen unter Verdacht, mit ihrem illegalen Wissen um die A380-Lieferschwierigkeiten in den Jahren 2005 und 2006 Aktien verkauft zu haben.

Der erste kommerzielle Flug des Riesenvogels ist für den 25. Oktober von Singapur nach Sydney vorgesehen - der Liniendienst beginnt dann am 28. Oktober. Die Produktionprobleme, insbesondere bei der Verkabelung, verzögerten die Auslieferung mehrfach - einige Airbus-Kunden müssen bis zu zwei Jahre länger warten. Im kommenden Jahr sollen 13 Maschinen ausgeliefert werden, bis 2010 soll die Produktion auf 45 Flugzeuge hochgefahren werden.

Infolge von Vertragsstrafen wegen der verzögerten Auslieferungen sowie höheren Entwicklungskosten hat der A380 den Airbus-Konzern tief in die roten Zahlen getrieben und EADS einen Gewinneinbruch beschert. Die Verluste sollen durch Werksverkäufe und den Abbau von 10.000 Stellen kompensiert werden.

Airbus hat für den A380 inzwischen 189 Bestellungen erhalten - bei einem Listenpreis von etwa 320 Millionen Dollar (das sind umgerechnet 226 Millionen Euro). Um mit dem auf über 12 Milliarden Euro geschätzten Projekt Gewinn zu machen, müsste das europäische Flugzeugbauer-Konsortium laut Analysten-Schätzungen etwa 470 Flugzeuge verkaufen - was nach Ansicht von Verkaufschef John Leahy kein Problem darstellen soll. Ob der A380 wirklich noch zur Erfolgs-Story wird oder am Ende als grösste Pleite aller Zeiten in die Geschichte der Luftfahrt eingeht, bleibt abzuwarten.

Katalysator nachrüsten oder aufrüsten

Eingetragen am 2007/15/10 in Geld und Finanzen, Tipps und Infos von cubatom

Durch eine Katalysator-Aufrüstung sind drohende Fahrverbote vermeidbar

Wenn demnächst die ersten Städte Umweltzonen ausweisen, bekommen viele Fahrer älterer Fahrzeuge mit Euro-1-Norm oder noch schlechterem Abgasverhalten ein Problem. Sie erhalten keine Plakette, die für das Fahren in diesen Zonen benötigt wird. Fahrzeuge ohne grüne, gelbe oder rote Umweltzonenplakette drohen in den Zonen künftig Fahrverbote.

Aber nun bieten etliche Abgasspezialisten für Benziner und Diesel sogenannte “Upgrade”-Katalysatoren an, mit denen sich das Abgasverhalten entscheidend verbessern lässt. Nach einer Nachrüstung erhält der Wagen oft aber doch noch eine Plakette und können auch die steuerliche Einstufung verbessern. Auf alle Fälle sollte man sich vor der Nachrüstung vom jeweiligen Anbieter bestätigen lassen, dass die für den Erhalt der Plakette benötigten Abgaswerte auch erreicht werden. Eine Nachrüstung von Benzinern ohne geregelten Kat schlägt mit etwa 700 - 1.000 Euro zu Buche.

Neu auf dem Markt sind sogenannte Zusatz-Kats (für 100 - 200 Euro). Diese werden ergänzend zum Original-Katalysator eingebaut und werden meist zur Nachrüstung von Euro 1 auf Euro 2 angeboten. Als Alternative kommt auch der Einbau eines Kaltlaufregelsystems für 100 - 200 Euro in Frage. Dieses sorgt dafür, der Motor in den ersten Minuten nach einem Kaltstart ein magereres Kraftstoff-Luft-Gemisch erhält, schneller warm wird und weniger Schadstoffe ausstösst. Auch mit einem solchen System ist eine Euro-2-Einstufung des Fahrzeugs möglich. Für Dieselfahrzeuge mit Abgasnorm 0 oder 1 gibt es die Nachrüstung mit einem Oxidationskat - auch hiermit lässt sich die Stufe Euro 2 erreichen - bei Kosten von etwa 400 Euro.

IhreDownline.com

Eingetragen am 2007/14/10 in Geld verdienen, Tipps und Infos von cubatom

Erfolg im Internet ist eine Frage der richtigen Methode

Im Prinzip kann jeder im Internet Geld verdienen. Das Problem ist, dass viele Systeme zum Geldverdienen im Internet einfach zu kompliziert aufgebaut sind oder von den Teilnehmern der Programme teilweise recht hohe monatliche Mindestumsätze (die meist aus dem eigenen Geldbeutel bezahlt werden müssen) fordern. Viele Menschen scheitern daran - nur etwa 2 - 3 Prozent der Menschen, die im MLM tätig sind, verdienen wirklich Geld und über 90 Prozent zahlen drauf!

Es ist also wichtig, den Teilnehmern ein einfaches und kostenloses System zur Verfügung zu stellen. Je einfacher ein System aufgebaut ist, desto mehr Menschen werden daran teilnehmen und damit auch Erfolg haben. Das einfache 3-stufige System von “IhreDownline” kann von jedem dupliziert werden - auch ganz neue Mitglieder und Menschen, die bisher mit MLM und Internet-Marketing noch keine Erfahrung haben, können innerhalb kurzer Zeit auf dem Weg zum Erfolg sein.

Der Ablauf ist wirklich ganz einfach - und die Nutzung von “IhreDownline” bzw. den empfohlenen Programmen ist kostenlos! Man muss sich nur bei den einzelnen Programmen anmelden und schon nach wenigen Minuten kann man “IhreDownline” kostenlos nutzen. Fast nebenbei schafft man sich so gleich mehrere zukünftige Einkommensquellen zur finanziellen Sicherheit.

Ausführliche Informationen zu “IhreDownline.com” erhalten Sie unter:

                        http://ihredownline.com/r/cubatom

Gesunde Lebensmittel

Eingetragen am 2007/13/10 in Geld und Finanzen, Tipps und Infos von cubatom

Die grösste Nahrungsmittelmesse der Welt - die Anuga - beginnt in Köln

Die Anuga startet mit 6.600 Herstellern aus 95 Ländern. Ein grosses Thema der diesjährigen Messe sind gesunde Lebensmittel. Die Verbraucher greifen immer mehr zu “gesunden” Lebensmitteln. Die Ausgaben für Lebensmittel wie Obst, Vollkornprodukte, fett- und zuckerreduzierte, probiotische Waren oder Bioprodukte stiegen von 2002 bis 2006 um 23 Prozent - das Plus bei “normalen” Lebensmitteln dagegen lag bei lediglich 5 Prozent.

Von den bundesweit gut 38 Millionen Haushalten gibt etwa jeder sechste “relativ viel” Geld für gesunde Lebensmittel aus, so Thomas Bachl von der GfK (Gesellschaft für Konsumforschung). Vor allem ältere Menschen greifen oft zu gesunden Lebensmitteln und gehen dazu oft in Fachgeschäfte.

Gesunde Lebensmittel sind zu einem guten Geschäft für die Branche geworden - und die Tendenz ist weiter steigend. In den vergangenen Jahren wuchs der GfK zufolge auch das Qualitätsbewusstsein der Lebensmittel-Käufer - mittlerweile achten 46 Prozent der Käufer beim Griff ins Regal vor allen dingen auf die Qualität der Produkte - für 54 Prozent ist allerdings immer noch der Preis entscheidend.

Ein weiterer Trend geht zu Lebensmitteln, die schnell und einfach zuzubereiten bzw. schon verzehrfertig sind. Dies liegt lt. GfK auch am sozialen Wandel mit mehr berufstätigen Frauen, kleineren Haushalten mit weniger Kindern, Zeitmangel sowie abnehmenden Kochkenntnissen.

Gebührenfreies Girokonto

Eingetragen am 2007/11/10 in Geld und Finanzen, Tipps und Infos von cubatom

So werden Privatkunden von den Banken geködert

Um das lange Zeit stark vernachlässigte Privatkundengeschäft wieder zu beleben, nutzen jetzt immer mehr Banken ein neues Marketing-Instrument als Kernstück ihrer Marketing-Offensive - das gebührenfreie Girokonto.

Im Grunde genommen ist dagegen auch nichts zu sagen - der Kunde hat eine grössere Auswahl. Dabei muss man allerdings beachten, dass es sich bei dem gebührenfreien Konto oftmals um ein “Lockangebot” handelt, das den Kreditinstituten oftmals als Türöffner für andere lukrative Geschäfte dient. Aus Sicht der Banken ist dies natürlich ein legitimes Marketing-Instrument, denn auch sie wollen und müssen im weltweiten Konkurrenz- und Übernahmekampf die Ertragslage verbessern und damit ihren Börsenkurs steigern.

Deshalb ist Vorsicht geboten. Als Kunde muss man die Konditionen der weiteren Angebote der Bank genau prüfen. Dazu zählen zum Beispiel der Kauf und Verkauf von Wertpapieren, Investmentanteilen und Zertifikaten, Überziehungszinsen, Ratenkrediten oder die Konditionen für Tagesgeldkonten.

Auf alle Fälle sollte der Bankkunde beachten, dass die Angestellten der Banken  heutzutage zu einem erheblichen Teil leistungsbezogen entlohnt werden. Sie sollen ein möglichst provisions- und ertragreiches Geschäft aquirieren - und da ist das gebührenfreie Girokonto für den Einstieg ein guter Aufhänger.



Die neue Abgeltungssteuer

Eingetragen am 2007/09/10 in Geld und Finanzen, Tipps und Infos von cubatom

Ab Januar 2009 wird die neue Abgeltungssteuer erhoben

Zwar tritt die neue Abgeltungssteuer erst ab Januar 2009 in Kraft, aber dennoch ist es bereits heute für Anleger sinnvoll, ihre Vermögensstruktur im Hinblick auf deren Einführung zu überprüfen und ihrer Geldanlagen zu überdenken und gegebenenfalls neu zu planen. Investitionen in Investmentfonds zum Beispiel sollten möglichst noch vor 2009 getätigt werden, denn dann geniessen Wertpapiere einen Bestandsschutz. Das bedeutet, man kann sie auch nach Einführung der Abgeltungssteuer steuerfrei veräussern - solange die einjährige Spekulationsfrist eingehalten wird.

Durch die neue Abgeltungssteuer soll das komplizierte deutsche Steuerrecht etwas vereinfacht werden. Durch diese neue Abgabe werden Kapitaleinkünfte ab dem 01.01.2009 grundsätzlich mit 25 Prozent versteuert - zuzüglich dem Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls der Kirchensteuer. Bisher wurden Dividenden (zur Hälfte) sowie Zinseinkünfte oberhalb des Sparerfreibetrages auf Basis des persönlichen Steuersatzes bsteuert. Ab 2009 gilt der neue einheitliche Steuersatz grundsätzlich auf alle Kapitalerträge.

Neu dabei ist, dass zukünftig auch Gewinne aus realisierten Wertsteigerungen versteuert werden müssen - unabhängig von der Haltedauer. Die Abgeltungssteuer wird direkt von den Banken einbehalten und anonym an das Finanzamt weitergeleitet. Es bleibt natürlich die Frage, ob der Staat mit der neuen Abgeltungssteuer wirklich eine Vereinfachung des Steuerrechts verwirklichen will, oder ob er damit auch andere Absichten damit verfolgt (bessere Überwachung, höhere Steuereinnahmen)!



M-Payment

Eingetragen am 2007/07/10 in Geld und Finanzen, Tipps und Infos, Geld und Wirtschaft von cubatom

Wird M-Payment noch zum Milliardengeschäft?

Schon seit 2002 erforscht man an der Universität Augsburg, wie man das Mobiltelefon ausser fürs Telefonieren und SMS-Schreiben noch sinnvoll einsetzen kann. Ein Hauptpunkt ist dabei das Bezahlen mit dem Handy. Eine Studie des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie ergibt, dass sich knapp die Hälfte der Bundesbürger vorstellen kann, mit dem Handy zu bezahlen.

Vor allem beim Fahrscheinverkauf im öffentlichen Nahverkehr und bei der Bahn, beim Parken und anderen Zahlungsvorgängen an Automaten sind für mobile Zahlungssysteme erfolgversprechend. Vor allem bei Zigarettenautomaten bietet so ein System den Händlern eine Reihe von Vorteilen - so zum Beispiel sofortiger Geldtransfer, Informationen zum Warenbestand sowie Angaben zur Altersverifikation.

Die Deutsche Bahn arbeitet schon längere Zeit im Bereich der mobilen Zahlungssysteme. Das MMS-Ticket wird mobil abgerechnet. Der Fahrgast stellt einfach mit seinem Handy eine Internetverbindung zu mobile.bahn.de her, wählt die gewünschte Zugverbindung und erhält wenig später das Ticket als MMS direkt auf sein Handy. Zuletzt wurden auf diese Weise etwa 3.000 Tickets im Monat bezahlt.

Ein weiteres Projekt der Bahn zusammen mit dem Mobilfunkanbieter Vodafone soll jetzt Ende Oktober gestartet werden. Auch hier sollen die Fahrgäste ihr Bahnticket mit dem Handy bezahlen. Das neue System ermöglicht eine schnelle, kontaktlose und sichere Datenübertragung zwischen einem NFC-Handy und einem Kontaktpunkt, wie etwa einem Touch&Travel-Touchpoint mit integriertem RFID-Chip. Im Gegensatz zum MMS-Handy muss der Kunde nicht mehr im Vorhinein entscheiden, welche Strecke er fahren möchte, sondern hält sein Handy einfach beim Start- und Zielbahnhof an den Touchpoint. Die Reisestrecke wird dann individuell über die Telefonrechnung abgerechnet. So kann M-Payment doch noch zum Milliardengeschäft für die Industrie werden.



Daimler ist wieder da

Eingetragen am 2007/06/10 in Geld und Wirtschaft von cubatom

Aus Daimler-Chrysler wird wieder Daimler

Die Aktionäre des Stuttgarter Autokonzerns haben am Donnerstag auf einer ausserordentlichen Hauptversammlung mit einer grossen Mehrheit der Umbenennung zugestimmt. 98,8 Prozent der Aktionäre sprachen sich für die Namensänderung aus. Damit wurde fünf Monate nach dem Verkauf der Marke Chrysler auch deren Name aus dem Firmennamen gestrichen. Allerdings gab es auf der Hauptversammlung Stimmen, die für eine Rückkehr zum früheren Namen Daimler-Benz plädierten.

Als Zugeständnis an die Traditionalisten sollen die Daimler-Werke, in denen überwiegend Mercedes-Fahrzeuge produziert werden, in Mercedes-Benz-Werke umbenannt werden. Die Marke Mercedes-Benz soll auch in Zukunft das Herzstück des Unternehmens bleiben.

Laut Unternehmenschef Dieter Zetsche hat das Unternehmen für die Umbenennung in Daimler AG dem US-Konkurrenten Ford die Rechte am Markennamen Daimler für umgerechnet rund 14 Millionen Euro abgekauft. Ford nutzt den Markennamen Daimler bislang besonders für Autos seiner britischen Luxustochter Jaguar. Gleichzeitig meldete die Mercedes-Gruppe einen Absatzrekord für September. Nach Unternehmensangaben verkaufte man 124.600 Autos - das sind sieben Prozent mehr als im September 2006.

Medikamente online kaufen

Eingetragen am 2007/05/10 in Geld und Finanzen, Tipps und Infos von cubatom

Beim Kauf in Versandapotheken sollte man gezielt nachfragen

Nach Expertenmeinungen sind Versandapotheken im Internet nicht für jedermann geeignet. Bei chronisch Kranken, die wissen, was sie brauchen und die benötigten Medikamente kennen, sei der Online-Einkauf kein Problem - nicht so jedoch bei akuten Fällen. Hier wird man beim Apotheker vor Ort über die Präparate besser beraten - von der richtigen Einnahme bis zu den Wechselwirkungen.

Die Stiftung Warentest hatte 15 Versandapotheken in Deutschland und den Niederlanden getestet. Davon erhielten vier Anbieter für ihre Beratungsleistung eine ausreichende Bewertung, für eine gab es nur ein “mangelhft”. Viele telefonische Auskünfte seien lückenhaft oder falsch, wenn es um Nebenwirkungen oder Einnahmeregeln  von Medikamenten geht. So kann es zum Beispiel fatale Folgen haben, wenn der Versandapotheker den Patienten nicht darüber aufklärt, dass sich ein Medikament und Antibiotika nicht gut vertragen. Als Verbraucher sollte man daher unbedingt gezielt nach möglichen Nebenwirkungen fragen, wenn man bei einer Versandapotheke bestellt. Ebenso ist es ratsam, den Apotheker von sich aus darauf hinzuweisen, wenn man gerade auch andere Medikamente einnimmt.

Zwar lohnt sich ein Kauf von rezeptpflichtigen Medikamenten bei Versandapotheken in den meisten Fällen nicht, eine Bestellung von homöopathischen Mitteln oder Alternativ-Medikamenten, die die Krankenkasse nicht zahlt, kann sich durchaus rechnen. Allerdings muss man auch hier die Preise genau vergleichen - nicht immer sind die Angebote der Internet-Apotheken automatisch günstiger.

Der Euro auf dem Weg zur Welt-Leitwährung

Eingetragen am 2007/04/10 in Geld und Finanzen, Geld und Wirtschaft von cubatom

Der Euro läuft dem US-Dollar langsam den Rang ab

Einige Ökonomen trauen der europäischen Währung durchaus zu, den Dollar als Welt-Leitwährung abzulösen. Ob dies der Euro aber wirklich schafft, ist jedoch fraglich. Fest steht, dass der Euro acht Jahre nach seiner Einführung weltweit an Gewicht gewinnt. Bei einem Rekordkurs um 1,42 Dollar und gleichzeitig niedriger Inflationsrate empfiehlt er sich als starke Alternative zur US-Währung.

Für Schlagzeilen sorgte unlängst Alan Greenspan, der ehemalige US-Notenbankpräsident. “Der Dollar hat keinen grossen Vorsprung mehr. Es ist durchaus denkbar, dass der Euro den US-Dollar als weltweit wichtigste Reservewährung ablöst” - so Greenspan in seinem neuen Buch. Angesichts des anhaltenden Höhenfluges des Euro orientieren sich schon viele wichtige Finanzakteure um und nehmen Abschied vom Dollar. Kuwait zum Beispiel hat die Kopplung seiner Währung an den Dollar gelöst und die Zentralbanken Russlands und Chinas sind vor einiger Zeit dazu übergegangen, den Wechselkurs ihrer Währungen an Währungskörben zu orientieren, in denen auch der Euro enthalten ist.

Die Deutsche Bank prognostiziert einen Anstieg des Euro-Anteils an den globalen Devisenreserven bis zum Jahr 2010 auf 30 Prozent. Der kräftige Aufschwung des Euro und anderer europäischer Devisen wie das britische Pfund oder der Schweizer Franken zum Dollar ist ein Ausdruck der Stärke Europas. Die Experten der Dresdner Bank halten die Rolle der Leitwährung auch für teilbar - die grossen Währungen könnten sich nebeneinander entwickeln.

Heilmittel im Ausland

Eingetragen am 2007/03/10 in Geld und Finanzen, Tipps und Infos von cubatom

Wegen der Kostenerstattung erst die Krankenkasse fragen

Gesetzlich Krankenversicherte, die im Ausland Heilmittel in Anspruch nehmen und dies per Kostenerstattung gegenüber ihrer Krankenkasse geltend machen möchten, sollten sich das vorher von dieser bewilligen lassen. Nur so geht man sicher, hinterher nicht auf den Vorleistungen sitzen zu bleiben. Die Spitzenverbände der Krankenkassen weisen darauf hin, dass bei auch der Inanspruchnahme von Heilmitteln im europäischen Ausland der Grundsatz des Genehmigungsvorbehaltes gemäss den Heilmittel-Richtlinien zwingend zu beachten ist.

Seit 2004 besteht für gesetzlich Krankenversicherte die Möglichkeit, in anderen EU-Mitgliedsstaaten sowie in Norwegen, Island, und Liechtenstein (und seit 2007 auch in der Schweiz),  Leistungen gegen Kostenerstattung zulasten der gesetzlichen Krankenversicherung in Anspruch zu nehmen. Die Voraussetzung hierfür: Die Heilmittel sind Bestandteil des GKV-Leistungskataloges und werden per Rezept bzw. im Rahmen einer medizinischen Vorsorge oder Rehabilitation verordnet. Diese Regelung, die auf die Rechtssprechung des europäischen Gerichtshofes (EuGH) zurückgeht, kommt vor allen Dingen Bewohnern grenznaher Regionen zugute, die sich im benachbarten Ausland behandeln lassen wollen.

Bei Vorsorge- und Rehabilitationsleistungen sowohl im In- als auch im Ausland ist eine vorausgehende Bewilligung durch die Krankenkasse vorgeschrieben. Heilmittel auf Grundlage einer ärztlichen Verordnung können zwar ohne vorherige Zustimmung der Krankenkasse in Anspruch genommen werden und - sofern im Ausland bezogen - mittels Kostenerstattung abgerechnet werden - jedoch nur unter Genehmigungsvorbehalt. Dieser kann zum Tragen kommen, wenn die Gesamtmenge bestimmter Verordnungen über den Normalfall hinausgeht.

Zertifikate

Eingetragen am 2007/02/10 in Geld und Finanzen, Tipps und Infos, Geld und Börse von cubatom

Zertifikate bieten Sicherheit und Gewinnchancen in turbulenten Börsenzeiten

Nach dem relativ heftigen Auf und Ab an den Weltbörsen in der letzten Zeit suchen viele Anleger nach einer sicheren Geldanlage. Bei den gestiegenen Volatilitäten ist jetzt vielleicht die richtige Zeit für bestimmte Arten von Zertifikate-Investments. Diese Anlageinstrumente lassen sich auf fast jede Marktsituation anpassen. Je nach Markterwartung und Risikoeinschätzung des Investors gibt es gerade bei Discount- und Bonuszertifikaten interessante Anlagemöglichkeiten.

Discount-Zertifikate sind momentan günstig zu bekommen, denn sie weisen bei den aktuell hohen Kursschwankungen (Volatilitäten) hohe Rabatte auf. Der Grund dafür liegt in der hinter dem Zertifikat stehenden Options-Struktur, die in Zeiten hoher Kursschwankungen lukrativer ist. Discount-Zertifikate sind besonders für Anleger interessant, die eine Seitwärtsbewegung oder nur leicht steigende Kurse erwarten, denn jedes Discount-Zertifikat ist mit einem sogenannten Cap ausgestattet. Das bedeutet, dass der Investor nur bis zu einem bestimmten Höchstbetrag (eben dem Cap) an einer positiven Kursentwicklung teilnimmt. Discout-Zertifikate gibt es seit mittlerweile etwa 10 Jahren und haben sich zu einem Standartprodukt entwickelt.

Investoren, die eher auf leicht steigende als auf stagnierende Kurse setzen, können stattdessen auf Bonus-Zertifikate setzten. Bei diesen sind die Gewinnchancen nicht begrenzt, gegen eventuelle Kursrückschläge ist man dennoch weitgehend abgesichert. Bonus-Zertifikate zahlen am Laufzeitende den Nominalbetrag sowie einen vorher festgelegten Bonusbetrag - allerdings nur, wenn der entsprechende Aktien- oder Indexkurs eine bei der Emission festgelegte Schwelle während der Laufzeit nicht berührt oder unterschreitet. Für eher konservative Anleger eignet sich ein Zertifikat mit hohem Risikopuffer, wer risikofreudiger agieren möchte, wählt einen niedrigeren Risikopuffer.

Für Pessimisten sind sogenannte Reverse-Bonus-Zertifikate eine geeignete Anlageform. Mit diesen Papieren können sie sowohl bei begrenzten Aufwärtsbewegungen des Basiswertes als auch bei einem fallenden Basiswert Gewinne einfahren. Reverse-Bonus-Zertifikate funktionieren wie normale Bonus-Zertifikate - allerdings genau umgedreht (eben “reverse”) - die Schwelle liegt bei den Reverse-Zertifikaten über dem Kurs des Basiswertes.

Am Zertifikate-Markt gibt es wirklich für fast jeden Anleger das richtige Produkt - egal ob für fallende, stagnierende oder steigende Kurse. Der Geldanleger sollte jedoch vor dem Kauf eines Zertifikats immer genau die Emmisionsbedingungen des jeweiligen Papieres studieren - ansonsten kann es auch hier zu bösen Überraschungen kommen!

Die Börsenaussichten im Oktober

Eingetragen am 2007/01/10 in Geld und Finanzen, Geld und Börse von cubatom

Jetzt warten viele charttechnische Widerstände

Letzte Woche gab es im Dax mit 7861 Punkten ein 2-Monats-Hoch - doch jetzt könnte der Aufwärtstrend erstmal beendet sein. Hierfür gibt es eine Anzahl fundamentaler und charttechnischer Gründe. Zum einen waren die steigenden Kurse nicht von starken Umsätzen getragen und zum anderen gibt es bei etwa 7.900 Punkten eine ganze Reihe charttechnischer Widerstände, die es zu überwinden gilt. Wenn es die nächsten Wochen nicht eine ganze Reihe guter Nachrichten gibt, wird dies schwierig werden.

Ab dem 9. Oktober beginnt in den USA die Berichtssaison zum dritten Quartal - als erstes berichtet wie immer der Aluminiumkonzern Alcoa. Man darf gespannt sein, wie sich die Geschäfte der US-Multis in den letzten Monaten entwickelt haben und wie der Ausblick der Unternehmen aussieht. Aber das sich die Ergebnisse überwiegend wohl eher etwas abschwächen, dürfte klar sein.

Ausserdem wird nächstes Jahr in den USA ein neuer Präsident gewählt. Auch dies könnte im Vorfeld schon zu Verunsicherungen bei den Anlegern führen. Weiterhin zu beachten ist die Entwicklung der Rohstoffpreise. Weiterhin steigende Preise für Öl und Gas - und diese sind in den nächsten Wochen und Monaten aufgrund des kommenden Winters wohl unvermeidlich - dürften zu einer weiteren Beruhigung der Konjunktur beitragen. Interessant ist auch die weitere Tendenz bei den Wechselkursen. Kurzfristig könnte der Euro durchaus noch auf 1,45 US-Dollar steigen, aber Wahljahre in den USA sind meist ein Indikator für steigende Dollarkurse - mit entsprechenden Auswirkungen auf die betroffenen Unternehmen in Amerika und Europa. Alles in allem haben die eine oder andere Gewinnmitnahme noch niemanden umgebracht!