Geld in den Kassen

Eingetragen am 2007/29/09 in Geld und Finanzen, Geld und Wirtschaft von cubatom

Öffentliche Haushalte mit fast ausgeglichenen Finanzen

Heute gibt es einmal gute Nachrichten aus dem Bereich Politik und Wirtschaft. Wie das Statistische Bundesamt gestern mitteilte, haben die kräftig sprudelnden Steuereinnahmen die Kassen der öffentlichen Haushalte kräftig aufgefüllt. Bei Ländern und Gemeinden wurde im ersten Halbjahr 2007 ein ausgeglichener Haushalt erreicht, lediglich beim Bund klaffte noch ein Loch, das allerdings auch wesentlich niedriger ausfiel als im Vorjahreszeitraum.

Besonders stark erholt haben sich dabei die Länderhaushalte, die nach einem satten Minus in Höhe von 9,8 Milliarden Euro im ersten Halbjahr 2006 nun ausgeglichen waren. Wenn sich die positive Entwicklung im zweiten Halbjahr fortsetzt, wäre dies das erste Mal seit der Wiedervereinigung 1990, dass die Länderhaushalte ohne Defizit abschliessen.

Noch besser ist die Lage bei den Gemeinden. die Kommunen erzielten im ersten Halbjahr einen Überschuss in Höhe von 900 Millionen Euro nach einem Minus von 1,7 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum. Lediglich beim Bundeshaushalt sieht die Sache noch nicht so gut aus. Hier wurde noch ein Minus in Höhe von 15,2 Milliarden Euro errechnet - nach 27,1 Milliarden im Vorjahr.

Insgesamt stiegen die Einnahmen der öffentlichen Haushalte gegenüber dem ersten Halbjahr 2006 um 3,1 Prozent auf 489,3 Milliarden Euro während die Ausgaben mit 505 Milliarden Euro nahezu konstant blieben. Neben den erhöhten Steuereinnahmen stiegen vor allen Dingen auch die Einnnahmen aus wirtschaftlicher Tätigkeit an. Hiervon profitierte besonders der Bundeshaushalt - allein der Bundesbankgewinn betrug 4,2 Milliarden Euro. Bleibt zu hoffen, dass sich die positive Tendenz fortsetzt!

Last-Minute-Urlaub im Internet buchen

Eingetragen am 2007/28/09 in Geld und Finanzen, Tipps und Infos von cubatom

So kann man sich seinen Traumurlaub leisten

Im Bereich der Last-Minute-Reisen findet jeder ein Angebot nach seinem Geschmack - egal, ob es ein Städtetrip übers Wochenende, ein Kurzurlaub oder die lang ersehnte Fernreise sein soll. Bei vielen Reiseveranstaltern gibt es mittlerweile jede Menge Angebote für einen Last-Minute-Urlaub zu erheblich reduzierten Preisen gegenüber den ursprüglichen Katalogangeboten - ohne das man Abstriche bei der Leistung machen muss.

Natürlich fragt man sich, warum diese Reisen als Last-Minute-Angebote angeboten werden. Normalerweise muss jeder Reiseveranstalter bei den Hotelketten und Fluggesellschaften ein gewisses Kontingent buchen, um günstige Konditionen zu erhalten. Wird dieses Kontigent nicht verkauft, verfallen diese günstigen Konditionen. Um diese nun weiter zu erhalten, werden diese Reisen wesentlich günstiger angeboten. Es sind also die genau gleichen Reiseangebote - nur eben wesentlich billiger.

Sowohl Reisebüros als auch die Veranstalter direkt bieten eine Vielzahl an Last-Minute-Reisen im Internet an. Wirklich fast für jeden Geschmack gibt es Angebote - sei es ein Strandurlaub zum relaxen oder ein Wanderurlaub in den Bergen - und ein Last-Minute-Urlaub ist für fast jeden Geldbeutel erschwinglich. Man kann die Last-Minute-Angebote zwar auch im Reisebüro oder direkt am Flughafen bekommen, aber die Vorteile der Online-Buchung liegen auf der Hand: Im Internet kann man sich die Hotels und eren Bewertungen von anderen Besuchern direkt online ansehen und sofort bequem und einfach buchen - ohne das man Rücksicht auf die Öffnungszeiten der Reisebüros nehmen muss.

Testament und Erbschaft

Eingetragen am 2007/27/09 in Geld und Finanzen, Tipps und Infos von cubatom

Nur wenige Leute machen ein Testament - oft mit Folgen

Ein Testament aufzusetzen, ist nicht besonders aufwendig. Meist reichen hierfür ein paar Stunden bei einem Erbrechtsanwalt oder Notar. Normalerweise reicht ein ausführliches Gespräch, um die meisten Dinge zu klären - der Rest kann dann per Post abgewickelt werden. Die Kosten für Beratung und Abwicklung hängen zum einen vom Umfang des Vermögens ab und zum anderen spielt die Gebührenordung der Anwälte und Notare eine Rolle.

Im Gespräch mit dem Anwalt oder Notar geht es vor allen Dingen um die Vermögensverhältnisse und die persönlichen Beziehungen des Erblassers. Es geht um die Höhe und die Struktur des Vermögens (zum Beispiel Barvermögen, Aktien, Immobilien, Unternehmen) sowie die Beziehung und Verhältnis des Erblassers zu Ehepartnern, Kindern, Enkeln und anderen Angehörigen oder Freunden.

Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Infratest gehen jedoch viele Deutsche recht zögerlich an das Thema Testament oder Erbvertrag heran. Selbst unter den über 60-jährigen Befragten hatte sich nur knapp die Hälfte um eine Klärung des Erbes gekümmert. Das sich viele Menschen scheuen, ein Testament aufzusetzen, liegt meistens in der Psychlogie begründet - also der Verdrängung und Tabuisierung des Todes. In den meisten Fällen ist es jedoch sinnvoller, sein Testament zu machen, um Streitigkeiten zwischen den Erben vorzubeugen.

Eine Preiserhöhung jagt die andere

Eingetragen am 2007/26/09 in Geld und Finanzen, Geld und Wirtschaft von cubatom

Bahnfahren wird ab 9. Dezember erneut teurer

Nachdem die Deutsche Bahn ihre Preise bereits zu Beginn des Jahres erhöht hatte, folgt nun die nächste Preiserhöhung. Vom 9. Dezember an werden die Tarife im Nah- und Fernverkehr um durchschnittlich 2,9 Prozent steigen. Laut Personenverkehrs-Vorstand Karl-Friedrich Rausch reagiert die Bahn damit auf die gestiegenen Energie- und Personalkosten. Die Preisanhebungen sollen der Bahn eine Zusatzeinnahmen in Höhe von etwa 60 Millionen Euro bescheren.

Nachdem es dieses Jahr neben den Bahntickets bereits Preiserhöhungen oder deren Ankündigung bei Milchprodukten und anderen Lebensmitteln, Benzin- und Heizöl, Strom und Gas usw. gab, fragt man sich schon, was als nächstes kommt - und wie ein normaler Arbeitnehmer die ganzen Erhöhungen noch bezahlen soll (siehe dazu auch meinen Blog von gestern “arme Arbeitnehmer”).

Wenn das so weitergeht, dürfte es der deutschen Wirtschaft bald wieder schlechter gehen, denn wenn der Konsument kein Geld mehr hat zum konsumieren, werden die Geschäfte vieler (vor allem kleiner) Einzelhändler den Bach runtergehen - mit entsprechenden Folgen für die Gesamtwirtschaft - mit Ausnahme vielleicht der deutschen Exportindustrie. Aber ob deren Geschäfte angesichts des starken Euros weiterhin so gut laufen wie im Moment, bleibt ebenfalls abzuwarten. Trübe Aussichten also für Deutschland!

Arme Arbeitnehmer

Eingetragen am 2007/25/09 in Geld und Finanzen, Geld und Wirtschaft von cubatom

Die Nettolöhne sind auf dem niedrigsten Stand seit 1990!

Der deutschen Wirtschaft geht es so gut wie lange nicht mehr, die Gewinne der grossen Unternehmen explodieren und für manche Manager sind Gehaltssteigerungen von 20 Prozent und mehr eher die Regel als die Ausnahme. Umso bedauerlicher deshalb, dass die Nettolöhne der deutschen Arbeitnehmer so niedrig sind wie noch nie seit der Wiedervereinigung 1990.

Der Nettorealverdienst nach Abzug von Steuern und Sozialbeiträgen betrug 2006 durchschnittlich gerade einmal 15.845 Euro, wie aus dem Statistischen Taschenbuch des Bundesarbeitsministeriums hervorgeht - wobei die Gesamtabzüge vom Bruttolohn mit 9.291 Euro einen Höchsstand erreichten. Im Jahr 1991, also dem ersten Jahr nach der Wiedervereinigung, lag der durchschnittliche Nettorealverdienst eines Arbeitnehmers preisbereinigt und in Euro umgerechnet noch bei 16.713 Euro.

Auch in den kommenden Jahren rechnen Wirtschaftsforscher nicht mit steigenden Reallöhnen. Hervorgerufen werde diese Entwicklung durch das Drängen vieler Millionen Arbeitnehmer aus den Entwicklungsländern, die auf den globalen Arbeitsmarkt drängen und bereit sind, für Hungerlöhne zu arbeiten.

Eine Lösung des Problems könnte die Senkung von Steuern und Abgaben sein. Die Realität in den letzten Jahren sieht allerdings eher so aus: Mehrwertsteuererhöhung, Erhöhung der Minerölsteuer, Beitragssteigerungen der Krankenkassen durch die Gesundheitsreform und auch in der Pflegeversicherung drohen demnächst neue Beitragserhöhungen! Die Politiker und Manager tangiert das alles natürlich nicht - bis zur nächsten Wahl (wo dann wieder viele leere Versprechungen gemacht werden!).

Strom und Gas werden teurer

Eingetragen am 2007/24/09 in Geld und Finanzen, Tipps und Infos, Geld und Wirtschaft von cubatom

Ab Oktober wollen viele Anbieter die Preise erhöhen

Die Verbraucher müssen sich wohl wieder einmal auf steigende Energiepreise einstellen. Zwischen dem 1. Oktober und dem 1. November 2007 wollen 71 Gasversorger in Deutschland ihre Tarife anheben - 25 wollen sie senken. Ebenso wollen 47 Stromanbieter die Preise anpassen. Die Preise für Gas sollen um bis zu 10,6 Prozent, bei Strom sogar um bis zu 15,3 Prozent steigen. Als Begründung gaben die Unternehmen gestiegene Beschaffungskosten an.

Die grösste Erhöhung bei Erdgas planen wohl die Energieversorgung Kranenburg sowie die Stadtwerke Goch mit jeweils 10,6 Prozent. Bezogen auf den durchschnittlichen Verbrauch einer vierköpfigen Familie entspricht dies jährlichen Mehrkosten von knapp 120 Euro. Bei Strom droht dieStromversorgung Neunkirchen mit einem geplanten Plus von 15,3 Prozent mit der grössten Erhöhung - was auch hier die Haushaltskasse der Durchschnittsfamilie mit etwa 115 Euro im Jahr belastet.

Die Stromerzeuger müssen seit dem 1. Juli diesen Jahres die Erhöhungen des Grundpreises nicht mehr vom Wirtschaftsministerium des jeweiligen Bundeslandes genehmigen lassen. Die Preisaufsicht liegt nunmehr nur noch beim Bundeskartellamt. dieses darf bei Verdacht auf Marktmissbrauch regulierend eingreifen und die Versorger zu Preissenkungen zwingen.

Zinssenkung in USA

Eingetragen am 2007/21/09 in Geld und Wirtschaft, Geld und Börse von cubatom

Die Auswirkungen der Zinssenkung auf Börse und Euro

Nachdem die US-Notenbank vorgestern ihre Zinssenkung von 5,25 Prozent auf 4,75 Prozent bekanntgab, wurden zunächst einmal die Weltbörsen in Feierlaune versetzt und es gab fast überall und branchenübergreifend Kursgewinne zwischen ein und drei Prozent. Gestern hatte sich der Markt dann wieder beruhigt und es gab an den Börsen überwiegend leichte Kursverluste. Grund für die Zinssenkung war eindeutig die anhaltende Krise am US-Hypothekenmarkt, die nach wie vor noch nicht komplett überwunden ist, wie auch das aktuelle Beispiel der britischen Bank Northern Rock zeigt. Die allgemeinen Wirtschaftszahlen dagegen sind durchweg gut und hätten mit Sicherheit keine Veranlassung zu einer Zinssenkung gegeben.

Durch die Zinssenkung der FED geriet der US-Dollar weiter unter Druck und der Euro stieg auf ein neues Rekordhoch von über 1,40 Dollar. Damit wird langsam eine kritische Marke für die europäische und speziell deutsche Exportindustrie erreicht - wobei ein weiterer Anstieg bis auf 1,45 oder 1,50 Dollar von Experten nicht ausgeschlossen wird.

Der positive Effekt für den Verbraucher ist, das durch den schwachen Dollar die Rekordpreise für Rohöl (über 80 US-Dollar pro Barrel) nicht voll auf die Benzin- und Heizölpreise durchschlagen.

Eon will in den russischen Strommarkt einsteigen

Eingetragen am 2007/18/09 in Geld und Wirtschaft, Geld und Börse von cubatom

Eon gibt für “OGK-4″ ein Angebot in Höhe von 4,6 Milliarden Euro ab

Der Düsseldorfer Konzern steht damit vor einem Einstieg in den russischen Strommarkt. Für die Mehrheit am russischen Kraftwerksunternehmen OGK-4 will Deutschlands grösster Energieversorger 4,6 Milliarden Euro bezahlen. Damit würde Eon 77 Prozent der Anteile des russischen Konzerns übernehmen.

Der russische Strommarkt gehört zu den grössten und wachstumsstärksten der Welt. Langfristig will sich Eon eine starke Position in den wachstumsintensiven Industrieregionen Westsibirien, Wolga, Zentralrussland und Ural aufbauen. Die russische Regierung will insgesamt sechs Grosskraftwerksgesellschaften an den Meistbietenden verkaufen., denn nur mit westlichem Kapital und Know-how kann der riesige Modernisierungs- und Investitionsbedarf der russischen Stromwirtschaft gedeckt werden. Insgesamt wird der Investitionsbedarf alleine bis 2010 auf 80 bis 90 Milliarden Euro geschätzt! Bei OGK-4 handelt es sich laut Eon-Konzernchef Bernotat um das beste der angebotenen Stromkonzerne mit einem Durschnittsalter der Kraftwerke von 30 Jahren (!). Da steht wohl wirklich noch einiges an Investitionen zusätzlich zum Kaufpreis bevor - aber der deutsche Verbraucher sorgt ja für eine sprudelnde Geldquelle für Eon.

Wie sich das Engagement in Russland längerfristig auf die Eon-Aktie auswirkt, bleibt abzuwarten. Gestern jedenfalls gab es gegen den allgemeinen Trend jedenfalls ein leichtes Plus für die Aktie.

Gold als Geldanlage

Eingetragen am 2007/17/09 in Geld und Finanzen von cubatom

Geht es mit dem Goldpreis wieder aufwärts? 

In den vergangenen Monaten konnten Anleger und Investoren mit Gold nicht viel Geld verdienen. Doch nun gibt es Anzeichen für einen wieder steigenden Preis des Edelmetalls. Nachdem sich der Goldpreis zwischen den Jahren 1999 und 2006 mehr als verdoppelte und auf über 700 US-Dollar je Unze (31,1 Gramm) kletterte, bewegt sich der Kurs seitdem unter leichten Schwankungen seitwärts.

Allerdings sprechen die Fakten momentan für einen Ausbruch nach oben: Der schwache Dollar und die immer noch nicht gänzlich überstandene Krise am US-Hypothekenmarkt treiben Geldanleger ins Gold als “sicheren Hafen”. Und obwohl bereits seit einigen Jahren die Nachfrage der Schmuckindustrie und der Investoren die Minenproduktion übersteigt, dürfte die Goldproduktion weiter zurückgehen. Ein nicht zu unterschätzender Faktor ist auch die Nachfrage der Konsumenten aus den asiatischen Ländern (in Indien zum Beispiel spielt Gold als Mitgift eine grosse Rolle).

Am stärksten ist der Goldpreis allerdings vom Handel der verschiedenen Zentralbanken abhängig. Während von manchen Zentralbanken der westlichen Industrienationen wie etwa Spanien oder der Schweiz, bekannt ist, dass diese einen Teil ihrer Bestände zum Verkauf stellen, so wollen andere Länder wie etwa Russland, aber auch China und andere aufstrebende asiatische Länder ihre Goldreserven eher aufstocken. In den westlichen Ländern sind vor allem die neuen Exchange Traded Funds für eine weiter steigende Goldnachfrage verantwortlich. Diese müssen durch physisches Gold unterlegt werden.

Unter diesen Voraussetzungen bleibt Gold als Geldanlage und Depotbeimischung für Investoren auch weiterhin interessant. Neben der Anlage in physischem Gold in Form von Münzen und Barren bietet sich vor allen Dingen ein Investment in Goldzertifikate an, um als Anleger an der Zukunft des Edelmetalls zu partizipieren.

Private Krankenversicherung

Eingetragen am 2007/16/09 in Geld und Finanzen, Tipps und Infos von cubatom

In der PKV gelten seit Juli 2007 neue Regeln

Was seit April 2007 bereits für die gesetzliche Krankenversicherung gilt, trifft seit Juli auch für die privaten Krankenversicherungen: Alle Anbieter sind verpflichtet, ehemalige Versicherte wieder aufzunehmen. Diese Pflicht gilt allerdings nicht für die Normaltarife, sondern lediglich für den “vorübergehenden Standardtarif”. Der Monatsbeitrag dafür darf nicht höher sein als der durchschnittliche Höchstbeitrag der gesetzlichen Krankenversicherung - 2007 etwa 500 Euro pro Monat - und sieht einen abgespeckten Leistungsumfang vor, der weitgehend demjenigen der gesetzlichen Krankenversicherung entspricht.

In den Standardtarif können ab Juli Personen aufgenommen werden, die weder gesetzlich krankenversichert noch verpflichtet sind, einer gesetzlichen Krankenkasse anzugehören, über eine private Krankheitskostenvollversicherung verfügen, Anspruch auf staatliche Heilfürsorge haben oder Anspruch nach dem Asylbewerberleistungsgesetz haben bzw. Sozialhilfe beziehen. Für bisher nicht versicherte Personen werden keine Risikozuschläge erhoben. Kann ein Versicherter den Beitrag nicht selbst aufbringen, dann halbiert sich der Beitrag. Falls auch das nicht ausreicht, den Versicherungsschutz zu finanzieren, dann springen das Sozialamt oder die Arbeitsagenturen mit Zuschüssen ein.

Der Standardtarif wird von allen privaten Krankenversicherungen in Deutschland angeboten. Vorerkrankungen haben keinen Einfluss auf das Recht zum Beitritt sowie die Beitragshöhe. Für die ab Juli 2007 neu Berechtigten steht jede Versicherung offen. dieses Recht gilt bis Dezember 2008. Ab Januar 2009 werden diese Versicherten dann in den vergleichbaren “Basistarif” überführt.

Garantiezertifikate - Chancen nutzen ohne Risiko

Eingetragen am 2007/15/09 in Geld und Finanzen, Tipps und Infos, Geld und Börse von cubatom

Mit Garantiezertifikaten können auch vorsichtige Anleger von der Börse profitieren

Früher standen Anleger oft vor der Entscheidung: Sicherheit mit mässiger Rendite oder höhere Erträge, allerdings bei entsprechend höherem Risiko. Mit Garantiezertifikaten müssen sich Geldanleger nicht mehr zwischen Renditechancen und Sicherheit entscheiden. Zertifikate mit Hundert-Prozent-Kapitalgarantie machen es möglich. Geht es an der Börse aufwärts, profitiert der Zertifikate-Besitzer, geht es abwärts, erhält er am Laufzeitende das eingesetzte Kapital garantiert zurück.

In der Regel kann man davon ausgehen, dass Qualitätswerte längerfristig (natürlich unter den marktüblichen Schwankungen) zulegen. Da die Wertentwicklung eines Garantiezertifikats an einen Basiswert (Einzelaktie, Aktienkorb, Rohstoffe, Indizes) gekoppelt ist, nimmt der Geldanleger an einer positiven Wertentwicklung teil, ohne jedoch die normalen Börsenrisiken eingehen zu müssen.

Natürlich muss man dafür eine Art “Versicherungsprämie” zahlen. Diese Prämie besteht bei Garantiezertifikaten darin, dass der Anleger meist nicht in den Genuss der vollen Rendite kommt. Wie hoch der Anteil an der Entwicklung des zugrundeliegenden Basiswertes ausfällt, kann man mit einem Blick auf die Zinsberechnung oder die Partizipationsrate sehen.

Garantiezertifikate sind nicht nur interessante Produkte für konservative Anleger, die sich die Chancen an den Aktien- und Rohstoffmärkten nicht entgehen lassen wollen, sondern sind ausserdem wie geschaffen für eine Optimierung der Portfoliostruktur. Die meisten Zertifikate mit einer Hundert-Prozent-Kapitalgarantie haben eine Laufzeit zwischen fünf und sieben Jahren und sind dadurch gerade für mittelfristige Investitionen geeignet.

Ölpreis steigt seit Jahresbeginn um 30 Prozent

Eingetragen am 2007/14/09 in Geld und Finanzen, Geld und Wirtschaft von cubatom

Auch Heizöl und Benzin werden teurer

In New York ist der Preis für Rohöl erstmals auf über 80 Dollar pro Barrel (159 Liter) gestiegen. Noch zu Jahresbeginn lag der Preis bei knapp über 60 Dollar - das entspricht einem Preisanstieg von etwa 30 Prozent. Als Gründe für den Anstieg werden rückläufige US-Rohölvorräte, eine nur geringfügige Ausweitung der Opec-Fördermenge sowie eine anhaltend starke Nachfrage vor allem in den USA, China und Indien genannt.

Durch eine weitere Verknappung der Lagerbestände, etwa durch negative politische Entwicklungen im Nahen Osten oder Förderausfälle durch Wirbelstürme im Golf von Mexico könnte der Preis nach Expertenmeinungen durchaus auch noch auf 90 bis 100 Dollar pro Barrel steigen.

Die IEA (International Energy Agentur) sieht den Ölpreis für den Jahresverlauf bei 67 Dollar pro Barrel und für das kommende Jahr 2008 dann bei durchschnittlich 71 Dollar. Als einen der Hauptgründe dafür sieht die amerikanische Energiebehörde EIA (Energy Information Administration) den weiterhin steigenden Ölverbrauch in den USA. Bei einem Verbrauch von gut 21 Millionen Barrel täglich sowie einer Eigenförderung von etwa 5,2 Millionen Barrel müssen etwa 15 Millionen Barrel täglich importiert werden - mit entsprechenden Konsequenzen für den Ölpreis und damit den Benzin- und Heizölpreisen.

Aktien und Fonds für die Altersvorsorge

Eingetragen am 2007/13/09 in Geld und Finanzen, Tipps und Infos von cubatom

Faustformel: Anlageanteil = 100 - Lebensalter

Aktien und Aktienfonds können nach Ansicht von Verbrauerschützern einen wichtigen Beitrag zur Altersvorsorge leisten. Da Aktien aber auch eine Risikoanlage sind, sollte nie das ganze Vermögen in Aktien investiert werden. Nach einer Studie des Deutschen Aktieninstituts in Frankfurt ist die Zahl der Aktionäre in Deutschland gegenüber dem zweiten Halbjahr 2006 um 200.000 auf 10,5 Millionen zurückgegangen. Vor allem die Zahl der Besitzer von Aktienfonds reduzierte sich dabei erheblich.

Dabei bieten gerade Aktienfonds zwei Vorteile gegenüber der Direktanlage: Zum einen sind die Fonds breiter diversifiziert und zum anderen werden sie professionell gemanagt. Grundsätzlich sollte man bei Aktien bzw. Fonds zur Altersvorsorge eine Anlageerspektive von 10 bis 20 Jahren in Betracht ziehen - also als langfristige Geldanlage. Empfehlenwert sind dabei insbesondere auch sogenannte Indexfonds. Diese Fonds versuchen, einen Index wie etwa den Dax genau nachzubilden. Bei herkömmlichen Fonds versucht der Fondsmanager, den Index bei der Rendite noch zu übertreffen. Dies gelingt aber oft nur in 10 - 20 % der Fälle. Ausserdem ist ein Indexfonds im Normalfall die günstigere Alternative, den hier sind meist der Ausgabeaufschlag als auch die Managementgebühr niedriger.

Bleibt die Frage, wie hoch der Vermögensanteil an Aktien und Fonds sein sollte. Hier empfiehlt sich die Faustformel: Anlageanteil = 100 - Lebensalter. Für einen 50-Jährigen mit einem Vermögen von 50.000 Euro heisst dies: 100 - 50 = 50 %. Damit kann er dann die Hälfte seines Vermögens, also 25.000 Euro direkt in Aktien oder in Aktienfonds anlegen. Mit zunehmendem Alter sollte man dann den Aktienanteil reduzieren, da die Sicherheit mit Blick auf die Altersvorsorge wichtiger wird und in den Vordergrund rückt.

Sandrausch in Kanada

Eingetragen am 2007/12/09 in Geld und Finanzen, Geld und Börse von cubatom

Der Kampf um Kanadas Ölsand hat begonnen

Die grossen Konzerne reissen sich mittlerweile um die grössten Ölsandreserven der Welt - allein in Kanadas Provinz Alberta schätzt man ein Volumen von 300 Milliarden Barrel Öl - das ist sogar mehr als die geschätzten Reserven Saudi Arabiens mit 260 Milliarden Barrel. Lange Zeit war die Produktion von Öl aus Ölsand nicht produktiv - die Kosten der Förderung waren während des niedrigen Ölpreises während der 80er und 90er Jahre einfach zu hoch.

Durch den technischen Fortschritt und den stark angestiegenen Ölpreis hat sich die Situation nun allerdings drastisch verändert und der Abbau ist für die Förderunternehmen mittlerweile äusserst gewinnbringend geworden. Die meisten Ölsandminen sind schon ab einem Preis von 45 Dollar pro Barrel Öl gewinnbringend, und aktuell liegt der Preis bei über 70 Dollar je Barrel.

Jüngst übernahm das US-Unternehmen Marathon Oil die kanadische Western Oil Sands für 5,5 Milliarden Dollar und auch andere amerikanische und europäische Konzerne wollen sich einen Zugang zum kanadischen Ölsand sichern. Auch die staatlichen Energieriesen aus China und Indien sind bereits in den Kampf um die verbleibenden Ölreserven involviert.

Mutige Geldanleger und Investoren konnten bereits in den vergangenen Jahren mit Anlagen in kanadische Ölsandminen viel Geld verdienen - und auch in den nächsten Jahren könnte sich eine derartige Geldanlage durchaus auszahlen.

Informationen rund um die IAA

Eingetragen am 2007/11/09 in Tipps und Infos von cubatom

Die 62. Internationale Automobilausstellung in Frankfurt beginnt

Nachdem in den letzten Jahren bei vielen Autobauern das Motto “immer grösser, immer mehr PS” galt, tritt auf der diesjährigen IAA glücklicherweise das Thema “Auto und Umwelt” in den Vordergrund. Aufgrund der Klimadiskussion und der angekündigten Einführung einer CO2-Steuer wird ein Umdenken der Automobilhersteller in Richtung Umweltschutz aber auch höchste Zeit.

Ab heute bis zum 14.09. werden über 10.000 Journalisten und Fachbesucher auf dem Frankfurter Messegelände erwartet. Ab 15. September ist die IAA dann für alle Autofans täglich zwischen 9 und 19 Uhr geöffnet. Die Automobilausstellung endet am 23. September. Das offizielle Motto der Ausstellung lautet “Sehen, was morgen bewegt”. Die Eintrittpreise bewegen sich zwischen 13 Euro für eine Tageskarte an Werktagen und 15 Euro am Wochenende. Kinder von 6 - 14 Jahren, Schüler, Studenten, Auszubildende sowie Wehr- und Zivildienstleistende zahlen 7,50 Euro. Ausserdem gibt es ein sogenanntes “Feierabendticket” ab 15 Uhr zum Preis von 8 Euro (ermässigt 4,50 Euro).

Über 1.000 Hersteller informieren über ihre Produkte - allein 88 Weltpremieren gibt es von den Automobilherstellern. Auf einer über 14 km langen Strecke zeigen Fachleute beim “IAA-Eco-Training”, wie man mit entsprechendem Fahrstil bis zu 20 % Sprit sparen und damit klimaschädliche Abgase vermeiden kann. Mit dem schönen Nebeneffekt, dass man damit natürlich auch entsprechend weniger Geld ausgibt!

Als weiteres Highlight gibt es auf der IAA auch dieses Jahr wieder den Off-Road-Parcours, der schon auf der letzten Ausstellung ein Publikumsmagnet war und dieses Jahr auf knapp 9.000 Quadratmeter erweitert wurde. Hier können die IAA-Besucher Offroad-Fahrspass am eigenen Leib “erfahren”. Interessenten dafür können sich direkt an den Messeständen der beteiligten Hersteller oder direkt an der Strecke auf dem Freigelände an der Südseite von Halle 10 anmelden. Also auch dieses Jahr ist wieder für viel Spass und Informationen auf der IAA in Frankfurt gesorgt.

Börsenaussichten für die nächsten Wochen

Eingetragen am 2007/10/09 in Tipps und Infos, Geld und Börse von cubatom

Die Weltbörsen schwanken im Moment heftig

Der Dax schwankte vergangene Woche zwischen 7721 Punkten im Hoch und 7434 Punkten im Tief. Und so wie es aussieht, wird sich an diesen Schwankungen in den nächsten Wochen aufgrund der Unsicherheiten an den Märkten auch nicht viel ändern.

Angesichts der aktuellen Schwankungsbreite und der teilweise massiven Reaktionen auf weniger gute Nachrichten könnte es durchaus sinnvoll sein, zumindest bis zum Oktober grössere Cash-Positionen zu halten und abzuwarten. Allerdings kann man eventuelle Kursrückgänge auch zu gezieltem Stock-Picking nutzen.

Die Wahrscheinlichkeit, dass die US-Notenbank auf ihrer Sitzung die Zinsen senkt, ist aufgrund der anhaltend unsicheren Lage an den US-Hypothekenmärkten erheblich gestiegen. Bleibt die Frage, wie eine solche Zinssenkung von den Anlegern und Unternehmen aufgenommen wird. Auf alle Fälle wird es im Moment kaum jemanden geben, der bereit ist, grössere Engagements einzugehen, wie die derzeit schwachen Umsätze an den Börsen zeigen.

Aktuell haben sowohl die Deutsche Bank als auch die BayernLB ihre Dax-Prognosen für das Jahr 2007 gesenkt. Die Deutsche Bank sieht den Dax am Jahresende nicht mehr bei 8.500 Punkten, sondern nur noch bei 8.300 Punkten und die BayernLB senkte ihre Prognose von 8.300 auf 7.900 Punkte. letztendlich wird alles davon abhängen, wie schnell oder wie langsam der Markt die aktuellen Probleme verdauen wird.

Apple präsentiert neue I-Pod-Musikplayer

Eingetragen am 2007/09/09 in Tipps und Infos, Geld und Börse von cubatom

Apple reagiert mit den neuen Musikplayern auf den verschärften Wettbewerb

Das neue Modell I-Pod-Touch sieht aus wie das Apple-Handy I-Phone und wird auch über einen berührungsempfindlichen Bildschirm bedient. Ausserdem kann es drahtlos mit dem Internet verbunden werden. Weiterhin steigt Apple ins Geschäft mit Klingeltönen ein.

 Der I-Pod-Touch ist nur 8 Millimeter dick und soll in Deutschland für 299 Euro (mit 8 GB Speicher) bzw. 399 Euro (mit 16 GB Speicher) angeboten werden. Er verfügt wie das I-Phone erstmals über einen Webbrowser. Damit soll sich problemlos jede Internet-Seite darstellen lassen. Mit dem Finger kann der Nutzer im Internet navigieren und sich einzelne Passagen auf den Websites heranzoomen und für Filme und Videos ist eine direkte Verbindung zur Video-Plattform Youtube installiert.

Für das I-Phone bietet Apple in Zukunft auch Klingeltöne an. Über eine neue Version der Musiksoftware I-Tunes können sich Nutzer aus über 500.000 Songs individuelle Klingeltöne erstellen. Neben den 99 Cent für den eigentlichen Song verlangt Apple dann weitere 99 Cent für die Nutzung als Klingelton. Apple liegt damit preislich etwa auf dem Niveau der Wettbewerber.

Nachdem Apple gleichzeitig einen Preisabschlag von 200 Dollar für das erst vor gut zwei Monaten eingeführte I-Phone angekündigt hat, wurde dies von der Börse als Zeichen von Schwäche aufgefasst - die Aktie verlor daraufhin am Donnerstag an der US-Börse fünf Prozent.

Lebensmittel werden teurer

Eingetragen am 2007/08/09 in Tipps und Infos, Geld und Wirtschaft von cubatom

Bei Lebensmitteln wird ein massiver Peisschub erwartet

Ausgerechnet Aldi, Deutschlands marktführender Discounter, hat diese Woche die Preise für 25 Produkte angehoben und kündigte gleichzeitig weitere Preiserhöhungen für die nächsten Monate an. Als Grund für die bereits vollzogenen und noch geplanten Erhöhungen wurden die gestiegenen Rohstoff- und Energiepreise angegeben.

Die Preiserhöhungen bei Aldi sind dabei wohl erst ein Anfang. Auch die Aldi-Konkurrenten Rewe (Deutschlands zweitgrösster Lebensmittelhändler) und Tengelmann planen aufgrund der gestiegenen Beschaffungskosten Preisanpassungen. Lediglich Lidl wollte noch keine Stellungnahme zu seiner Peispolitik geben - allerdings ist nicht damit zu rechnen, dass Lidl die Preise nicht erhöht.

Nach den erheblichen Preiserhöhungen für Milch und Getreide vor etwa zwei Wochen gehen die Erhöhungen also weiter. Dem Verbraucher bleibt nichts anderes übrig, als die Preise noch mehr zu vergleichen und bei Sonderangeboten zuzugreifen.

EZB verschiebt Leitzinserhöhung

Eingetragen am 2007/07/09 in Geld und Wirtschaft von cubatom

Wegen der Finanzmarktkrise belässt die EZB den Leitzins bei 4,0 Prozent

Normalerweise wollte die Europäische Zentralbank den Leitzins auf Ihrer gestrigen Sitzung in Frankfurt aufgrund der anhaltend wachsenden Wirtschaft erhöhen. Der EZB-Präsident Trichet erklärte die Nichtanhebung mit den Worten: “Wegen der hohen Unsicherheit an den Finanzmärkten sind zusätzliche Daten notwendig, bevor Schlussfolgerungen für die Geldpolitik gezogen werden können”. Gleichzeitig forderte Trichet die Banken zu mehr Risikobewusstsein auf.

Wegen der anhaltenden Engpässe am Geldmarkt stellte die Notenbank den Geschäftsbanken erneut 42,245 Milliarden Euro zur Verfügung und stellte - falls notwendig - weitere Liquiditätsspritzen in Aussicht. Bereits im August hatte die EZB vier Mal in den Markt eingegriffen, nachdem dieser infolge der Einbrüche am US-Immobilienmarkt aus dem Gleichgewicht geraten war. Die derzeitige Krise ist auch durch die hohe Risikobereitschaft verschiedener Banken, darunter auch einiger deutscher wie die IKB und die SachsenLB verursacht worden.

Trotz der derzeitigen Turbulenzen erwartet die EZB ein Wachstum für 2007 das bei 2,5 % liegen wird. Wegen des anhaltenden Aufschwungs nehmen auch die Inflationsgefahren zu - die Preissteigerung könnte wegen des Ölpreisanstiegs wieder auf 2 % steigen - und auch die Menge des sich im Umlauf befindlichen Geldes wächst aus Sicht der EZB in den letzten Monaten zu rasch. Es spricht also einiges dafür, dass die Leitzinserhöhung nur aufgeschoben, aber nicht aufgehoben war.

Sponsoring im Radsport

Eingetragen am 2007/05/09 in Tipps und Infos, Geld und Wirtschaft von cubatom

Gerolsteiner beendet sein Engagement im Radsport

Ende 2008 ist Schluss für das Radsportteam Gerolsteiner. Dies teilte der Mineralwasserkonzern gestern auf einer Pressekonferenz in der Eifel bekannt. Die Gründe hierfür seien “rein wirtschaftlicher Natur” - aber die ewige Dopingdiskussion war einer Verlängerung des Sponsorvertrages wohl auch nicht gerade förderlich. Gerolsteiner hatte sich sein Radsportengagement bisher jährlich etwa 9 Millionen Euro kosten lassen. Dieses Geld kann nun jetzt natürlich in andere Bereiche investiert werden.

Schon zum Ende diesen Jahres beendet Wiesenhof seine Unterstützung für sein Radsport-Team und auch bei Milram, wo unter anderem Erik Zabel unter Vertrag steht, ist noch keine Entscheidung über eine Fortsetzung seines Engagements gefallen.

Lediglich die Zukunft des T-Mobile-Team scheint bis 2010 gesichert - keine neuen Dopingfälle vorausgesetzt! Wobei man hier von Fall zu Fall entscheiden will - wie jetzt gerade aktuell im Fall Bernucci. Der italienische T-Mobile-Profi wurde bei einer Kontrolle während der Deutschland-Tour am 15. August positiv getestet. Bernucci, der die Einnahme des Appetitzüglers Ectiva zugegeben hat, wurde nach einer Krisensitzung mit sofortiger Wirkung entlassen.

Jetzt in Hedge-Fonds investieren?

Eingetragen am 2007/04/09 in Geld und Finanzen, Geld und Börse von cubatom

Das Umfeld für Hedge-Fonds scheint günstig

In den letzten fünf Jahren stiegen die Aktienmärkte weltweit fast ohne Unterbrechung. In solchen Zeiten ist das Interesse von Privatanlegern an Hedge-Fonds nicht besonders hoch, wie auch Statistiken des Branchenverbandes BVI belegen. Aber nach den Turbulenzen aufgrund der US-Immobilienkrise ist die Volatilität an den Märkten stark angestiegen.

 Steigende Volatitäten kommen den meisten Hedge-Fonds-Strategien entgegen. Auch Fusionen und Übernahmen erhöhen die Chancen spezieller Hedge-Fonds, besonders bei Fonds mit “Event-Driven-Strategien”. Bei einem Einstieg von Hedge-Fonds bei einem Unternehmen rechnen Anleger - meist zurecht - mit Effizienzsteigerungen bei diesen Firmen. Beim Austieg der Fonds nach ein bis zwei Jahren lagen die Kurssteigerungen lt. einer Studie der Universität Pennsylvania bis zu 11 Prozent über der durchschnittlichen Marktentwicklung.

Aber nicht nur aus Renditegesichtspunkten sind Hedge-Fonds interessant. Auch zur Diversifikation des Portfolios sind sie in einem Depot unerlässlich. Nach den Jahren mit steigenden Aktienkursen könnte jetzt die Zeit reif sein für Hedge-Fonds. Für private Anleger eignen sich besonders sogenannte Dach-Hedge-Fonds, die die Investitionen auf verschiedene Fonds mit verschiedenen Anlagestrategien verteilen.

Kunst als Investment in Russland

Eingetragen am 2007/03/09 in Geld und Finanzen, Tipps und Infos von cubatom

Jetzt ziehen auch die Preise für zeitgenössische Kunst an

Der Rohstoffreichtum ihres Landes hat vielen Russen zu Geld und Vermögen verholfen. Ein Teil dieses neuen Reichtums investieren sie jetzt in russische Kunst. Nach den Preisen für die alten Meister ziehen nun auch die Preise für zeitgenössische Kunst an.

Russische Künstler erzielen mittlerweile im Handel und auf Auktionen reihenweise Ergebnisse im sechstelligen Bereich. Der 1933 geborene Ilya Kabakov ist der unbestrittene Star der Szene. Sein Gemälde “La Chambre de Luxe” erzielte unlängst bei einer Auktion einen Preis von etwa 3 Millionen Euro. Auch Werke von Erik Bulatov, Grisha Bruskin oder Evgeny Chubarow erzielen ähnlich hohe Preise. Laut dem Informationsdienst “artprice” haben sich die Preise für zeitgenössische russische Avantgardekunst in den letzten 10 Jahren annähernd verzehnfacht!

Wenn auch Sie sich für eine Anlage in zeitgenössische Kunst aus Russland interessieren und das nötige Kleingeld dafür besitzen, sollten Sie sich auf alle Fälle auf etablierte Künster wie die oben genannten, aber auch auf aussichtsreiche Newcomer der Künstlergruppen  “Blue Noses” und “AES+F” konzentrieren. Wenn Sie zunächst einen ersten Eindruck gewinnen wollen - kein Problem: Sowohl auf der documenta 12 in Kassel (noch bis 23. September) als auch auf der 52. Biennale von Venedig (bis 21. November) ist russische Kunst zahlreich vertreten.

Abrufkredite

Eingetragen am 2007/02/09 in Kredit und Finanzierung, Tipps und Infos von cubatom

Bei Abrufkrediten sollte man die Bedingungen genau prüfen

Das Girokonto ist leer, und gerade jetzt geht auch noch das Auto oder die Waschmaschine kaputt und eine teure Reparatur oder Neuanschaffung muss bezahlt werden. In diesem Fall kann ein Abrufkredit eine gute Lösung sein. Dieser ist normalerweise zinsgünster als ein Dispo- oder Ratenkredit und dazu sehr flexibel, weil man ihn jederzeit zurückzahlen kann.

 Angeboten werden Abrufkredite meist von Direktbanken. Bei vielen Anbietern erfolgt die Antragstellung per Telefon oder Internet. Normalerweise werden keine Sicherheiten für den Kredit verlangt, allerdings muss man in eine Schufa-Überprüfung einwilligen. Der Vertrag wird dann schriftlich geschlossen und der Verbraucher kann innerhalb kurzer Zeit über einen Kreditrahmen - üblicherweise zwischen 5.000 und 25.000 Euro - verfügen. Der Kreditrahmen kann ganz, teilweise oder auch wiederholt in Anspruch genommen werden. Zinsen fallen nur für den in Anspruch genommenen Betrag an. Die Rückzahlungsmodalitäten für Abrufkredite können ebenfalls unterschiedlich sein. Möglich sind sowohl frei gestaltete Monatsraten, feste Mindestmonatsraten oder auch die Rückzahlung in einer Summe.

Aber Vorsicht: Die Einstiegsschwelle bei Abrufkrediten ist niedrig und die Gefahr, dass man in der Überschuldung landet, relativ gross. Auf alle Fälle sollte man zunächst die eigenen Einnahmen und die genauen Kosten des Kredits - am besten anhand des effektiven Jahreszinses - prüfen. Nur wenn Sie sich den Kredit auch wirklich leisten können, ist er eine gute Lösung!

Indiens gewaltiges Potenzial

Eingetragen am 2007/01/09 in Tipps und Infos, Geld und Börse von cubatom

Der indische Aktienmarkt eilt von Rekord zu Rekord

Der indische Subkontinent ist mit einer Fläche von knapp 3,3 Millionen Quadratkilometern der siebtgrösste Flächenstaat der Erde und besitzt mit über 1,1 Milliarden Einwohnern die zweitmeissten hinter China. Die Wirtschaft boomt - aber ein Selbstläufer ist ein Investment auch in Indien nicht.

In den vergangenen Jahren war der indische Aktienindex Sensex nicht zu stoppen. Seit Mitte des Jahres 2003 ging es fast immer nur nach oben: Von einem Indexstand Anfang 2003 bei gut 3.300 Punkten auf über 15.000 Punkte Anfang Juli. Auch die US-Hypothekenkrise und die damit verbundenen Kursrückgänge an der New Yorker Wall Street und vielen anderen Weltbörsen ging am Sensex relativ spurlos vorüber. Gestern schloss der Index bei 15.318 Punkten.

Ein Grund für die Entwicklung ist der Wandel Indiens vom Agrarstaat zum Technologieland. Indien verfügt über eine Vielzahl sehr gut ausgebildeter Computerexperten und das Wirtschaftswachstum beträgt über 9 Prozent (der Dienstleistungssektor wuchs im vergangenen Jahr sogar um fast 11 Prozent) - damit gehört das Land zu den am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften der Welt.

Allerdings gibt es auch Risiken zu beachten: Aufgrund des enormen Anstiegs der letzten vier Jahre gilt der Aktienmarkt bei Anlegern mittlerweile als recht teuer bewertet - ausserdem dämpft die zuletzt feste indische Währung die Exportindustrie. Vor allem aber hat Indiens Regierung auch mit Problemen in der Infrastruktur zu kämpfen. Das Strassennetz ist marode und viele indische Haushalte sind nicht an das Stromnetz angeschlossen. Aber sie hat das Problem erkannt und im aktuellen Haushaltsplan sind erhebliche Mehrausgaben für die Infrastruktur vorgesehen - mit wahrscheinlich ebenfalls positiven Effekten auf den indischen Arbeitsmarkt.