Hightech-Land Israel

Eingetragen am 2007/31/08 in Tipps und Infos, Geld und Börse von cubatom

Die meisten Start-Up-Firmen in Israel kommen aus dem Software-Bereich

In Israel gibt es weder fruchtbare Böden noch Bodenschätze - aber Israel besitzt im Verhältnis zur Bevölkerungszahl die meisten Unternehmensgründungen der Welt!

Der israelische Aktienmarkt hat innerhalb eines Jahres um gut 20 % zugelegt und Mitte Juli mit 1.164 Punkten ein neues Allzeithoch erklommen. Hintergrund dieser Entwicklung sind sowohl die jüngsten Erfolge im Nahost-Dialog als auch die anziehende Binnenkonjunktur. Nach Jahren der Rezession wuchs das BIP (Bruttoinlandsprodukt) im vergangenen Jahr auf über 4 Prozent - bei gleichzeitig zurückgehendem Haushaltsdefizit.

Immer mehr internationale Anleger zeigen nun Interesse an Israel. Anfang des Jahres flossen in einem Monat über 600 Millionen Dollar an den Aktienmarkt in Tel Aviv. Das Hauptinteresse der Investoren galt dabei vor allem der Hightech-Industrie. Kein Wunder, da der Software-Export sich in den letzten 10 Jahren mehr als verzehnfacht - auf mittlerweile über 3 Milliarden US-Dollar jährlich - Tendenz weiter steigend! Ausserdem ist der israelische Aktienmarkt im Vergleich zu anderen Schwellenländern immer noch recht günstig bewertet.

Wirtschaftlich heizen mit Holzpellets

Eingetragen am 2007/30/08 in Tipps und Infos von cubatom

Die Bundes-Zuschüsse für regenerative Energien werden um 50 % erhöht

Aufgrund der stark gestiegenen Öl- und Gaspreise überdenken immer mehr Verbraucher ihr Heizverhalten. Eigenheimbesitzer fassen verstärkt den Austausch ihrer Heizanlage ins Auge. Erste Wahl dabei sind nachhaltig verfügbare und regenerative Energien wie Holzpellets. Nachdem sich Pellets seit Jahresanfang stark verbilligt haben, liegt ihr Preisvorteil gegenüber Heizöl derzeit bei etwa 40 % und gegenüber Erdgas sogar bei rund 50 %!

Gleichzeitig hat das Bundesumweltministerium die Zuschüsse für umweltschonende Wärme- und Heiztechnik mit sofortiger Wirkung um 50 % erhöht. Damit wird der Einbau einer Pelletheizung jetzt mit 1.500 Euro pro Anlage gefördet. Verbraucher können ab sofort von der neuen Regelung profitieren und den Zuschuss beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle beantragen.

Nachdem Holzpellets aus einem nachwachsenden Rohstoff hergestellt wird, ist mit einer Verknappung und demzufolge steigenden Preisen wie bei den fossilen Brennstoffen Öl und Gas nicht zu rechnen. Um Engpässe wie im letzten Winter zu vermeiden, haben die Hersteller ihre Produktionskapazität 2007 auf mehr als eine Million Tonnen verdoppelt. Demzufolge liegt der Preis für eine Tonne Holzpellets mit circa 180 Euro derzeit um etwa 30 Prozent niedriger als noch zu Jahresbeginn. Es gibt also einige gute Argumente für einen Umstieg auf diesen ökologisch und ökonomisch sinnvollen Energieträger.

75 Jahre Perkins Motoren GmbH

Eingetragen am 2007/29/08 in Geld und Wirtschaft von cubatom

Der Motorenhersteller feiert sein 75-jähriges Firmenjubiläum

1932 gründeten Frank Perkins und Charles Chapman in einem kleinen Hinterhof im englischen  Peterborough eine kleine Werkstatt zur Produktion von Motoren für Kraftfahrzeuge. 35 Stück wurden im ersten Jahr produziert - heute sind es jährlich etwa 300.000 Stück!

Durch eine kontinuierliche Weiterentwicklung der Arbeitsabläufe und Produkte sowie mit Unterstützung eines weltweiten Verteiler-Netzes wurde die Firma Perkins zum Weltmarktführer für Diesel- und Gasmotoren in einem Leistungsbereich zwischen 4 und 2.000 kw. Diese Motoren finden in mehr als 5.000 verschiedenen Anwendungen von über 1.000 Maschinenherstellern ihren Einsatz. Der erste Hochgeschwindigkeits-Dieselmotor der Welt war dann auch der “Wolf” - ein 4-Zylinder-Motor, der 1932 produziert wurde.

Mittlerweile ist Perkins als führendes Unternehmen im Bereich Herstellung und Konstruktion von Industrie-Dieselmotoren im mittleren Leistungsbereich bekannt. Das Unternehmen ist jetzt in fünf Segmenten vertreten: In der Stromerzeugung, in der Industrie, in der Landwirtschaft, im Bauwesen und beim Material Handling.

Unternehmensförderung und Starthilfe

Eingetragen am 2007/28/08 in Kredit und Finanzierung, Tipps und Infos von cubatom

Neue Übersicht über EU-Förderprogramme für kleine und mittlere Unternehmen

Die Europäische Kommission hat eine neue und aktualisierte Übersicht über die wichtigsten EU-Förderprogramme, die für kleine und mittlere Unternehmen in Frage kommen, veröffentlicht. Neben thematischen Programmen wie zum Beispiel in den Bereichen Forschung, Bildung und Umwelt, geht die Broschüre auch auf Fördermöglichkeiten im Rahmen der Europäischen Strukturfonds ein und stellt Finanzierungsinstrumente vor.

Bisher nutzen nur wenige Unternehmen öffentliche Fördermittel. Laut einer Studie wissen 47 % der Kleinunternehmer, dass es öffentliche Fördermittel gibt, die sie für ihr Unternehmen in Anspruch nehmen könnten. Doch nur 24 % haben schon einmal staatliche Fördergelder bei der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) oder der EU beantragt. Demnach nehmen die kleinen Firmen vor allem Zuschüsse und zinsverbilligte Darlehen zum Kauf neuer Produktionsanlagen und Immobilien oder zur Existenzgründung in Anspruch.

Da kleine und mittlere Unternehmen relativ stark von Fremdkapital abhängig sind, werden öffentliche Fördermittel vom Bund, den Ländern und der Europäischen Union immer wichtiger. Staatliche Fördermittel sind eine wichtige Hilfe für kleine und mittlere Unternehmen zur Finanzierung von Investitionen oder zur Neugründung von Unternehmen. Während der Handel und die kleinen Dienstleistungsunternehmen die erhaltenen Subventionen eher für den Kauf neuer Produktionsgüter und und Immobilien nutzt, verwendet die mehrheit der Industriebetriebe die Fördermittel als Starthilfe für eine Unternehmensgründung.

Die Deutsche Telekom baut weiter um

Eingetragen am 2007/27/08 in Geld und Wirtschaft von cubatom

Jetzt ist die Geschäftkunden-Sparte T-Systems an der Reihe

Bei T-Systems werden die getrennten Bereiche ES (Enterprise Services) und BS (Business Services) gebündelt. Mit dem Umbau soll die Produktion und der Vertrieb von gebündelten Telefon- und Datendiensten verbessert und gleichzeitig die Kosten gesenkt werden. Da diese Massnahme wohl nicht ausreicht, um die Wettbewerbsfähigkeit der Sparte entscheidend zu verbessern, soll ausserdem der Bereich SystemsIntegration mit etwa 18.000 IT-Spezialisten und Programmierern in eine Partnerschaft eingebracht werden.

Offen ist noch, mit wem die deutsche Telekom zusammenarbeiten will und welche Bereiche in die Kooperation miteingebracht werden sollen. Ein Stellenabbau ist zwar wahrscheinlich, aber nicht zwingend notwendig, da rund zwei Drittel der Leistungen direkt beim Kunden anfallen. In Konzernkreisen hiess es lediglich, dass der Partner über grosse Personalressourcen in Billiglohnländern wie zum Beispiel Indien haben sollte, um Arbeiten von T-Systems dorthin verlagern zu können. Bisher beschäftigt T-Systems weniger als 3.000 Programmierer in solchen Niedriglohnländern - bei Marktführer IBM sind es mehr als 30.000!

Emmissionshandel in Deutschland

Eingetragen am 2007/26/08 in Tipps und Infos, Geld und Wirtschaft von cubatom

Ab 2008 werden mehr Unternehmen erfasst

In der ersten Phase Emmissionshandelperiode von 2004 bis 2008 mussten circa 1.850 Anlagenbetreiber ihre Emmissionsberechtigungen bei der Deutschen Emmissionshandelsstelle beantragen. Diese Unternehmen sind für etwa 55 % der aussgestossenen Treibhausgase in Deutschland verantwortlich.

In der nun folgenden zweiten Handelsperiode ab 2008 werden nun weitere rund 100 Unternehmen hinzugezogen. Dies sind zum Beispiel Unternehmen mit Anlagen zum Schmelzen mineralischer Stoffe, zur Herstellung von Propylen oder Ethylen sowie zur Herstellung von Russ, sofern sie ein bestimmtes Leistungsvolumen erreichen.

Welche Unternehmen emmissionshandelspflichtig sind, wird im Anhang des 1. Treibhaus-Emmissionshandelsgesetzes geregelt. Konkret betrifft es Anlagen aus den Sektoren der Energieverarbeitung, der Eisenverarbeitung sowie der mineralverarbeitenden Industrie, wenn sie bestimmte Leistungs- und Kapazitätsgrenzen überschreiten. Das Verfahren zur Beantragung von Emmissionsberechtigungen, deren Zuteilung sowie der Emmissionhandel selbst läuft seit seinem Start in Deutschland auf rein elektonischem Weg  über die DEHSt (Deutsche Emmissionshandelstelle).

Ethik-Fonds und Ökologie-Fonds

Eingetragen am 2007/25/08 in Tipps und Infos, Geld und Börse von cubatom

Auswahlkriterien bei Ethik- und Ökologiefonds

So genannte Ethik- oder Ökologiefonds investieren das Geld der Anleger in Aktien von Unternehmen mit besonders hohen sozialen und ökologischen Standards. Die Auswahlkriterien des Fondsmanagements können aber sehr unterschiedlich sein.Während viele Fonds Branchen wie Chemie, Automobil oder Tabak grundsätzlich ausschliessen, können Unternehmen aus diesen Segenten in anderen Fonds durchaus vertreten sein.

Umwelttechnologiefonds beschränken sich auf Unternehmen, die z. B. zur Reduzierung oder Vermeidung von Umweltbelastungen wie dem CO2-Ausstoss beitragen - meist Firmen, die in den Bereichen Windkraft- oder Solarenergie, Wasseraufbereitung, Recycling oder Abfallentsorgung tätig sind.

Viele Fonds arbeiten aber auch mit Negativkriterien. Anteile von Unternehmen, die etwa Rüstungsgüter oder gentechnisch veränderte Lebensmittel herstellen, werden nicht gekauft. Bei sogenannten “Nachhaltigkeitsfonds” wird jedoch keine Branche im Vorhinein ausgeschlossen, sondern es werden diejenigen Unternehmen der Branche, die im Branchenvergleich besonders schonend mit Ressourcen umgehen sowie eine ausgeprägte soziale Verantwortung an den Tag legen, in den Fonds aufgenommen.

Der deutsche Schuldenberg

Eingetragen am 2007/24/08 in Geld und Wirtschaft von cubatom

Über 1.500 Milliarden müssen getilgt werden!

Zum ersten Mal nach langer Zeit wurde im ersten Halbjahr 2007 ein Haushaltsüberschuss erwirtschaftet. Das klingt zwar schon einmal ganz gut, ist aber noch keine Garantie, dass es am Ende des Jahres genauso aussieht. Bisher rechnen sowohl der Bundesfinanzminister als auch die zuständige EU-Kommission mit einem Defizit in Höhe von etwa 0,5 %. Zumindest würde damit dieses Jahr wieder die Maastrichter Defizitgrenze, die bei 3,0 % liegt, eingehalten.

Aber kaum sind die guten Zahlen bekannt, werden auch schon neue Begehrlichkeiten geweckt: Mehr Geld für Familien, für Bildung, für Klimaschutz usw. (die Parteienfinanzierung natürlich nicht zu vergessen!).

Ich kann nur hoffen, dass Finanzminister Steinbrück dem Drängen nicht nachgibt. Ein Haushaltsüberschuss in Höhe von 1,2 Milliarden Euro ist zwar schon ein kleiner Lichtblick, aber angesichts einer Schuldenlast von 1.505 Milliarden Euro und einer daraus resultierenden jährlichen Zinsbelastung in Höhe von 40 Milliarden Euro ist es doch nur ein Tropfen auf den heissen Stein. Eine weitere Haushaltskonsolidierung ist nötig. Und diese kann nur jetzt in einem guten konjunkturellen Umfeld stattfinden. Wenn sich die Konjunktur erst einmal wieder abschwächt, ist es auch mit dem Schuldenabbau vorbei - allen Beteuerungen der Politiker zum Trotz - wie die Erfahrungen der letzten Jahrzehnte deutlich zeigen!

Vereinfachter Weg aus der Überschuldung

Eingetragen am 2007/23/08 in Kredit und Finanzierung, Tipps und Infos von cubatom

Das Kabinett beschliesst Reform der Privatinsolvenz

Hochverschuldeten soll mit dieser Reform der Weg in ein schuldenfreies Leben leichter gemacht werden. Das neue Gesetz modifiziert die seit acht Jahren mögliche Restschuldbefreiung, nach der der Schuldner grundsätzlich nach sechs Jahren schuldenfrei sein konnte. Bundesjustizministerin Zypries erklärte, die neuen Regelungen könnten bereits im Februar 2008 in Kraft treten. Bei Privatpersonen soll demnach künftig auf ein gerichtliches Insolvenzverfahren verzichtet werden. Wenn das Gericht feststellt, dass der Schuldner zahlungsunfähig ist, wird der Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens mangels Masse abgewiesen.

Der Schuldner muss dann an Eides statt die Richtigkeit seiner Angaben zur Vermögenslage versichern. Danach beginnt wie bisher die sechsjährige Wohlverhaltensphase, in der möglichst viele Schulden abgebaut werden sollen und keine neuen aufgenommen werden dürfen. Während dieser Zeit ist der Betroffene vor Zwangsvollstreckungsmassnahmen geschützt. Läuft alles korrekt ab, werden die restlichen Schulden nach sechs Jahren gestrichen.

Neu ist, dass der Schuldner an den Kosten des Verfahrens beteiligt wird. Er muss zu Beginn 25 Euro ans Gericht und während der Wohlverhaltensphase monatlich 13 Euro zahlen, die am Ende des Jahres abgerechnet werden. Wer nicht zahlt, muss mit dem Abbruch des Verfahrens rechnen.

Durch das vereinfachte Entschuldungsverfahren können die Verfahrenskosten bei Verbrauchern von bisher 2.300 Euro auf 750 Euro gedrückt werden.

Kreditkrise dämpft Konjunkturerwartung

Eingetragen am 2007/22/08 in Geld und Wirtschaft von cubatom

Die weltweite Krise am Finanzmarkt dämpft die Stimmung

Das Stimmungsbarometer des ZEW (Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung) ist um 17,3 Punkte abgesackt und liegt nun bei minus 6,9 Punkten. Das ist der tiefste Stand seit Dezember 2006. Politiker und Experten versicherten allerdings, das die Krise am US-Hypothekenmarkt die Konjunktur höchstens geringfügig belaste - wobei die deutschen Exporte aber doch unter einer schwächeren Kaufkraft der Verbraucher in den USA leiden könnte. Aber auch Banken und Versicherungen würden in Mitleidenschaft gezogen.

Beim Münchner ifo Institut für Wirtschaftsforschung geht man davon aus, dass man die Kreditkrise mit deren Liquiditätsproblemen in den Griff bekommen könne. Der Weltwirtschaftklima-Index des Instituts stieg auf 113,6 Punkte Damit liegt er weit über dem langjährigen Durchschnitt und 7,1 Punkte über dem vorangegangenen Quartal.

Auf dem Geldmarkt ist die Krise immer noch zu spüren. Bei ihrer regulären Ausschüttung teilte die EZB (Europäische Zentralbank) den Banken der Eurozone 275 Milliarden Euro zu - immerhin 46 Milliarden mehr, als die Banken nach einer Zentralbank-Prognose eigentlich gebraucht hätten. Auch die amerikanische Notenbank pumpte nochmals 3,75 Miliarden Dollar in den Markt.

Bei der Landesbank Sachsen, die von der Hypothekenkrise in den USA besonders betroffen ist und eine Kreditlinie von 17,3 Milliarden Euro erhielt, wird weiter nach einem strategischen Partner gesucht - es wird allerdings auch spekuliert, dass die ostdeutsche Landesbank nach dem Milliarden-Debakel ihre Selbstständigkeit verlieren könnte.

Glänzende Aussichten durch Beteiligungskapital

Eingetragen am 2007/21/08 in Kredit und Finanzierung, Tipps und Infos von cubatom

Worauf man bei Beteiligungskapital achten sollte

Die Konjunkturzahlen sind gut. Jetzt ist vielleicht der optimale Zeitpunkt, Kapazitäten zu erweitern, neue Märkte zu erschliessen oder die Chancen der Globalisierung zu nutzen. Doch wie sollen die notwendigen Massnahmen finanziert werden? Traditionell sind die Kreditinstitute erste Ansprechpartner, wenn es um eine Finanzierung geht. Manchmal allerdings ist eine Beteiligungsfinanzierung die sinnvollere Lösung. Jedoch ist nicht jede Beteiligungsgesellschaft für jedes Unternehmen geeignet. Auf alle Fälle sollte man sich schon im Vorfeld über den möglichen Partner informieren und die Modalitäten einer Beteiligung abklären.

Zahlreiche Beteiligungsgesellschaften haben sich auf einzelne Branchen spezialisiert, andere auf Unternehmen in bestimmten Entwicklungsphasen. Viele Beteiligungsgesellschaften steigen nur in offener Form ein. Andere bevorzugen eine stille Beteiligung oder kombinieren beide Beteiligungsvarianten. So kann für jedes Unternehmen ein massgeschneidertes Beteiligungsmodell angeboten werden.

Bei stillen Beteiligungen fallen in der Regel ein festes und ein gewinnabhängiges Beteiligungsentgelt an. Vor allem müssen auch die versteckten Kosten, z. B. Bearbeitungsgebühren, Ratingkosten, Ausgabeaufschläge usw. beachtet werden.

Ein Hauptpunkt bei der Auswahl der Beteiligungsgesellschaft sollte auch sein, wieviele Beteiligungen in welcher Grössenordnung und in welchen Branchen diese schon realisiert hat. Besitzt sie ein effektives Netzwerk zu anderen Firmen, Banken und Beratungsunternehmen und hat sie das Know-how zur finanz- und betriebswirtschaftlichen Beratung - auch in Hinsicht auf öffentliche Fördermöglichkeiten?

Sie sehen, es gibt viele Punkte, die vor einer Beteiligung genau beachtet und geklärt werden müssen - ansonsten können aus den glänzenden Aussichten durch Beteiligungskapital auch schnell Probleme entstehen!

Hypothekenvergleich im Internet

Eingetragen am 2007/20/08 in Kredit und Finanzierung, Tipps und Infos von cubatom

Hypothekenangebote im Internet schnell und einfach vergleichen

Auch nach dem Wegfall der Eigenheimzulage ist der Bau oder Kauf einer Immobilie jetzt günstig wie selten zuvor. Wohnungen und Häuser sind in vielen Regionen nun billiger zu haben als noch vor einigen Jahren. Das Zinsniveau für Hypothekendarlehen liegt trotz der leichten Erhöhung von ca. 0,5 - 0,75 Prozentpunkten in den letzen Monaten noch weit unter dem langjährigen Durchschnitt. Und staatliche Förderung gibt es über vergünstigte KfW-Kredite sowie Länderprogramme auch nach dem Wegfall der Eigenheimzulage noch.

Die Angebote für Immobilienkäufer und Bauherren sind flexibler geworden. Allerdings sind sie oft schwer zu vergleichen. Das wichtigste Kriterium beim Hypothekenvergleich ist und bleibt der effektive Jahreszins. Schon kleine Unterschiede können sich summieren. Bei einem Darlehen über 100.000 Euro zum Beispiel, macht ein Unterschied von 0,2 Prozentpunkten bei einer Zinsbindung von 20 Jahren schon eine Differenz von etwa 5.000 Euro aus!

Ein Test der Zeitschrift “Finanztest” zeigt: Fast immer bieten Vermittler wie Accedo, Dr. Klein&Co., DTW, Geld&Plan, ING-Diba oder Interhyp die günstigsten Zinsen. Sie beschränken sich allerdings auf das Vermitteln von Hypothekendarlehen per Post, Telefon oder Internet. Auf den Webseiten dieser Anbieter können sie sich schnell, einfach und bequem ein massgeschneidertes Angebot machen lassen. Natürlich sollten Sie sich auch ein Angebot von Ihrer Hausbank machen lassen. Dort haben Sie erfahrungsgemäss den grössten Verhandlungsspielraum (besonders auch mit dem Angebot eines Internet-Vermittlers in der Hand!).

Neue Regeln für Versicherungsvermittler

Eingetragen am 2007/19/08 in Tipps und Infos, Geld und Wirtschaft von cubatom

Seit Mai 2007 gelten neue Regeln für Versicherungsvermittler

Ein Kernpunkt der Neuregelungen ist die Registrierungspflicht für alle gewerbsmässig tätigen Versicherungsvermittler. Erlaubnispflichtig sind grundsätzlich alle Versicherungsmakler, so genannte Mehrfachagenten (ungebundene Versicherungsvermittler) und Versicherungsberater. Ausgenommen von der Erlaubnispflicht sind lediglich die Ausschliesslichkeitsvertreter, deren Versicherungsunternehmen für sie eine Haftungsübernahme zusichert sowie sogenannte produktakzessorische Versicherungsvermittler. Letztere können von der grundsätzlichen Erlaubnispflicht befreit werden.

Eine Erlaubnis gemäss § 34 der Gewerbeordnung wird dann erteilt, wenn der Antragsteller die persönliche Zuverlässigkeit nachweist, in geordneten Vermögensverhältnissen lebt, eine erforderliche Berufshaftpflichtversicherung für ihn besteht und er den Sachkundenachweis führen kann. In das Versicherungsvermittlerregister beim DIHK in Berlin werden schliesslich alle Versicherungsvermittler mit ihrem jeweiligen Status eingetragen. Mehr Transparenz und Verbraucherschutz sind hier die Ziele. Das Register kann im Internet unter www.vermittlerregister.org eingesehen werden. Für die Erlaubnisbeantragung und Registrierung gelten gewisse Übergangsregelungen: Wer schon vor dem 1. Januar 2007 Versicherungen vermittelt hat, bedarf bis zum 1. Januar 2009 zunächst keiner Eraubnis bzw. Registrierung.

Weitere neue Regelungen betreffen Information, Dokumentation und Beratung. Für den Versicherungsvermittler haben die Neuerungen auf alle Fälle einen höheren verwaltungs- und betriebswirtschaftlichen Aufwand zur Folge. So muss der Versicherungsvermittler bereits beim ersten Kundenkontakt bestimmte statusbezogene Angaben, wie z. B. sein Vor- und Familienname, der Name der Firma, Geschäftsanschrift, sein Status als Versicherungsvermittler, das Vermittlerregister sowie über Schlichtungsstellen, machen. Die Dokumentation der Beratung bezieht sich auf die Wünsche und Bedürfnisse des Kunden, den konkreten Anlass der Beratung, die Risikoanalyse, Rat und Empfehlung des Vermittlers und schliesslich die Entscheidung des Kunden.

London wächst und wächst

Eingetragen am 2007/18/08 in Geld und Wirtschaft von cubatom

Londons Wachstum zeigt noch keine Zeichen der Ermüdung

Im europäischen Vergleich hat London keine richtige Konkurrenz. Paris hat vielleicht die schöneren Boulevards, aber in London sitzt das Geld. Unter allen Regionen Europas ist London die reichste. Das BIP (Bruttoinlandsprodukt) je Einwohner lag 2004 bei 303 % des EU-Durchschnitts - im Vergleich dazu liegt z. B. Hamburg mit 195 % auf Platz 4.

Und die weiteren Aussichten sind ebenfalls glänzend: Im Jahr 2006 stieg das Bruttoinlandsprodukt in London um 3,9 % und bis zum Jahr 2015 soll die Einwohnerzahl auf 8 Millionen steigen. Der Motor des Wachstums ist hierbei der Sektor der Finanzdienstleistungen, der in der “City of London” beheimatet ist und rund 10 Prozent zum BIP der ganzen Nation beiträgt! Jeden Morgen strömen etwa 300.000 Arbeitnehmer in die City.

Der Boom zeigt auch Auswirkungen  auf dem Londoner Immobilienmarkt. Die Skyline Londons wird sich auch nach dem Bau des 180 Meter hohen Wolkenkratzers von Norman Foster weiter verändern. Es sollen ein 220 Meter hoher Turm in Leadenhall sowie ein 285 Meter hoher Wolkenkratzer in Bishopsgate folgen. Den Gipfel soll dann ein über 300 Meter hoher Turm von Renzo Piano in der Nähe der London Bridge bilden.

Turbulenzen an den Weltbörsen

Eingetragen am 2007/17/08 in Geld und Börse von cubatom

Die Aktienbörsen fahren Achterbahn

Nach dem jahrelangen unaufhaltsamen Anstieg an den Märkten seit 2002 scheint es seit einigen Wochen nun in die entgegengesetzte Richtung zu gehen. Auslöser dafür ist die anhaltende Krise am US-Immobilienmarkt (siehe dazu auch meine Blogs vom 28.07 -Angst an der Wall Street sowie vom 10.08 - Die EZB greift am Geldmarkt ein). Nachdem viele Börsen erst Ende Juli/Anfang August neue Höchststände markiert haben, gaben die Kurse seitdem wieder zwischen 10 und 20 % nach.

Immer wieder versuchten die Notenbanken der verschiedenen Länder durch Interventionen die Lage zu beruhigen. Allein die EZB (Europäische Zentralbank) hat den Geschäftsbanken in den letzten beiden Wochen circa 210 Milliarden (!) Euro zur Verfügung gestellt, um Liquiditätsengpässe zu vermeiden.

Heute folgte ein überraschender Zinsschritt der US-Notenbank. Diese senkte den Diskontsatz um einen halben Prozentpunkt auf nunmehr 5,75 % - und der Dow Jones Index an der New Yorker Wall Street reagierte prompt. Innerhalb weniger Minuten nach Handelsbeginn stieg der Index um über 200 Punkte. Dies hatte natürlich auch Auswirkungen auf den deutschen Aktienmarkt. An der Börse in Frankfurt stieg der Dax  bis Handelsschluss um etwa 1,5 % und der Tec-Dax etwa 1,4 %. Lediglich am M-Dax, der nahezu unverändert schloss, ging der Aufschwung vorbei.

Ob die Krise an den Märkten durch diese Zinssenkung allerdings auf Dauer behoben sein wird, wage ich doch zu bezweifeln. Im Moment würde ich jedenfalls (noch) kein Geld in Aktien investieren, sondern erst einmal in Ruhe die weitere Entwicklung abwarten. 

Das Sawiris-Imperium in Ägypten

Eingetragen am 2007/16/08 in Geld und Wirtschaft von cubatom

Die Sawiris haben ein gigantisches Firmenimperium aufgebaut

Vor über 50 Jahren begann Onsi Sawiris mit einer kleinen Baufirma. Mittlerweile haben seine 3 Söhne eine echte Weltfirma daraus aufgebaut, die in den Bereichen Telekommunikation, Bau und Tourismus tätig ist.

Der älteste Sohn, Naguib, besitzt mit dem Unternehmen Orascom Telekom das grösste und wertvollste. Mit einem Börsenwert von etwa 14 Mrd. Dollar ist es das teuerste Unternehmen nicht nur in Ägypten, sondern des ganzen Kontinents - dabei wurde es erst 19998 gegründet! Der Mobilfunkanbieter konzentriert sich auf Schwellenländer wie zum Beispiel Algerien, Tunesien, Pakistan oder Ägypten und hat mittlerweile rund 60 Millionen Nutzer. Bis Jahresende sollen es etwa 70 Milionen sein. Ausserdem kontrolliert Naguib Sawiris über seine Holding Weather auch noch den italienischen Mobilfunkanbieter Wind sowie TIM Hellas in Griechenland.

Der Baukonzern, Orascom Constuction Industries, den jetzt Onsi Sawiris Sohn Nassef leitet, gehört mittlerweile ebenfalls zu den grössten Baufirmen der Welt. Als Bauunternehmen und Zementproduzent ist das Unternehmen in mehr als 20 Ländern aktiv und beschäftigt über 40.000 Mitarbeiter. Die jährliche Jahresproduktion von Zement soll von derzeit 21 Millionen Tonnen fast verdoppelt und in mehr als 30 Länder exportiert werden. Ausserdem hat sich Orascom Constuction Industries in den Bereichen Errichtung von Energiewerken, Wasserwerken sowie bei Eisenbahnprojekten etabliert.

Der jüngste der drei Brüder, Samih, hat mit seiner Orascom Hotels & Development zum Beispiel die Lagunenstadt El Gouna am Roten Meer errichtet. Ohne den Sawiris-Clan läuft in Ägypten (fast) nichts!

Alan Greenspan hat einen neuen Job

Eingetragen am 2007/15/08 in Geld und Wirtschaft von cubatom

Der ehemalige US-Notenbankchef wird Investment-Berater bei der Deutschen Bank

Alan Greenspan war von 1987 bis 2006 Chef der mächtigsten Notenbank der Welt. Während dieser Zeit erwarb er den Ruf als Zinspapst und Finanzmagier. Heute ist der mittlerweile 81-jährige Greenspan heissumworbener und hochbezahlter Gastredner bei zahlreichen Bankertreffen an der New Yorker Wall Street.

Die Deutsche Bank hat Alan Greenspan als Berater für die Investment-Banking-Sparte engagiert. Dort soll er die Kunden der Bank (allerdings wohl nur die wichtigsten!) bei risikobezogenen Entscheidungen unterstützen. Die Zusammenarbeit zwischen Greenspan und der Deutschen Bank kam laut Medienberichten durch seinen ehemaligen Kollegen bei der FED, Peter Hooper, zustande. Dieser arbeitet inzwischen auch für die Deutsche Bank in den USA.

Greenspan hatte nach dem Ende seiner Tätigkeit für die amerikanische Notenbank letztes Jahr eine eigene Beratungsfirma gegründet. Sein erster Kunde war der Vermögensverwalter Pacific Investment Management (Pimco), eine Tochtergesellschaft der Allianz. Insgesamt möchte Greenspan aber maximal zwölf Kunden betreuen - ein gemütliches Rentnerdasein kommt für den 81-jährigen wohl noch nicht in Frage!

Kofler und Premiere gehen getrennte Wege

Eingetragen am 2007/14/08 in Geld und Wirtschaft von cubatom

Georg Kofler verlässt den Sender Ende August

Erst vor wenigen Wochen hat der Premiere-Chef die Senderechte für die Fussball-Bundesliga vom Konkurrenten Arena TV zurückgeholt - jetzt erklärte der gebürtige Südtiroler, dass er Premiere Ende August verlassen und eine Unternehmensgruppe ausserhalb der Medienbranche aufbauen will. Nachfolger Koflers wird sein bisheriger Stellvertreter und Finanzvorstand des Unternehmens, Michael Börnicke.

Kofler hatte bereits einen Grossteil seiner Premiere-Aktien im Februar zum damaligen Börsenwert von 180 Millionen Euro verkauft. Nun gab er bekannt, dass er sich letzte Woche auch von seinen restlichen Aktien im Wert von etwa 23 Millionen Euro getrennt habe. Die Börse quittierte die Nachricht von der Trennung mit einem Abschlag von 3 % für die Premiere-Aktie.

Nach 25 Jahren in der Medienbranche möchte er etwas anderes machen, verriet der frühere Vertraute des ehemaligen Medienzaren Leo Kirch. “Ich beabsichtige, als führender Gesellschafter eine Unternehmensgruppe aufzubauen, die sich in ausgewählten Wachstumsmärkten positioniert - allerdings nicht in der Medienbranche” - so Kofler. Und weiter: “Ich werde in meinem nächsten Lebensabschnitt meinen Traum verwirklichen, den ich schon seit 25 jahren habe, nämlich ein wirklich selbstbestimmtes Unternehmerleben zu führen”.

Der 50-jährige Kofler hatte die Führung bei Premiere kurz vor dem Zusammenbruch des Kirch-Imperiums übernommen und sanierte den Pay-TV-Sender binnen eines Jahres. Im Februar 2003 holte er den Finanzinvestor Permira mit ins Boot und übernahm selbst 20 % der Unternehmensanteile, die er nun verkauft hat. 

Unternehmensnachfolge

Eingetragen am 2007/13/08 in Geld und Wirtschaft von cubatom

So regelt man die Unternehmensnachfolge richtig

Jährlich gehen mehr als 70.000 Unternehmen in Deutschland auf einen neuen Eigentümer über. In etwa 44 Prozent aller Betriebsübergaben übernimmt ein Familienmitglied die Firma. Circa 10 Prozent der Unternehmen wird von eigenen Mitarbeitern weitergeführt, der Rest der Unternehmensübertragungen erfolgt über einen Verkauf.

Ausserdem verlangt “Basel II” die frühzeitige Klärung der Unternehmensnachfolge, um bei den Banken bei den Ratingverfahren gut abzuschneiden. Die Unternehmensnachfolge ist ab dem 50sten Lebensjahr des Eigentümers zu empfehlen - viele Banken regen dies ab dem 55sten Lebensjahr des Unternehmers an. Ein gutes Rating bei den Banken gibt es heutzutage nur noch mit plausiblen Nachfolgeregelungen. Ansonsten können Bankfinanzierungen durch höhere Zinsen erheblich teurer werden. Je früher Nachfolgekonzepte erarbeitet werden, desto eher kann mit der Auswahl des bzw. der möglichen Nachfolger beginnen. Genauso ist eine rechtzeitige Testamentsgestaltung erforderlich - diese sollte alle 3 - 5 Jahre überprüft und evtl. angepasst werden.

Falls kein Nachfolger aus der Familie zur Verfügung steht, bietet es sich an, im Kreis der Führungskräfte oder Mitarbeiter, gegebenenfalls auch der Gesellschafter , zu suchen. Ein Nachfolger aus diesem Bereich hat den unschätzbaren Vorteil, dass er die Begebenheiten des Unternehmens bereits kennt und im Idealfall hat er seine Kenntnisse und Führungsqualitäten auch schon unter Beweis gestellt.

Steht weder ein Familienangehöriger noch ein innerbetrieblicher Nachfolger zur Auswahl, so können auch die Unternehmensbörsen der IHK´s weiterhelfen. In diesen können bundesweit Gesuche von Interessenten, die ein Unternehmen übernehmen möchten, online recherchiert werden.


Krisenmanagement für Unternehmen

Eingetragen am 2007/12/08 in Kredit und Finanzierung, Geld und Wirtschaft von cubatom

Wege aus der Unternehmenskrise

Krisen in kleinen oder mittleren Unternehmen sind häufig nicht durch äussere Einflüsse wie Veränderungen des globalen Marktes oder der schlechten Konjnktur bedingt. Fast immer liegen die Gründe für eine Unternehmenskrise bei Fehlern der Unternehmensführung, z. B. Mängel in der Planung, Fehler bei der Gestaltung des Produkt- bzw. Dienstleistungsprogramms, falscher Einschätzung der Marktentwicklung oder auch mangelhaftes Kreditmanagement.

Die Wege in die Krise können also vielfältig sein - aber wie kommt man wieder heraus? Für den Weg aus der Krise gibt es kein spezielles Rezept. Das Krisenmanagement muss sich an den jeweiligen Situation des Unternehmens orientieren. Es kommt vor allen Dingen darauf an, ob sich das Unternehmen in der Frühphase einer Krise befindet oder ob es sich bereits vor einer drohenden Insolvenz befindet.

In der Frühphase einer Unternehmenskrise muss man die jeweiligen Probleme analysieren und Gegenmassnahmen ergreifen. Anhand einer Kostenstellenrechnung kann festgestellt werden, welche Produkt- oder Dienstleistungsbereiche das Unternehmen gefährden. Diese sollten konsequent beendet, wenn möglich verkauft werden. Etwaige Erlöse daraus sollten in diejenigen Produkte und Dienstleistungen investiert werden, die auch langfristig zum Erfolg des Unternehmens beitragen sollen. Ausserdem sollte die Produktpalette möglichst um zukunftsträchtige Bereiche erweitert oder neue Märkte erschlossen werden.

Bei einer schon fortgeschrittenen Krise oder drohender Illiquidität sind Sofortmassnahmen gefragt. Sind eventuell weitere Bareinlagen möglich? Könnten stille Gesellschafter geworben werden oder bestehende Beteiligungen erhöht? Betriebsvermögen, dass nicht unbedingt benötigt wird, sollte verkauft sowie ausstehende Forderungen eingetrieben werden. Ebenfalls sollte mit dem Kreditinstitut (wenn möglich) ein günstigerer Kreditrahmen ausgehandelt werden. Ausserdem sollte die angespannte Situation natürlich auch mit den Mitarbeitern besprochen werden (vielleicht sind diese zu Gehaltszugeständnissen bereit).

Der Weg aus der Krise ist für ein Unternehmen ein langer und steiniger Weg. Helfen dabei kann unter Umständen auch die zuständige IHK  in Zusammenarbeit mit der KfW (Stichwort “runder Tisch”).

Bier wird teurer

Eingetragen am 2007/11/08 in Geld und Wirtschaft von cubatom

Nach den Preiserhöhungen bei Milch wird jetzt auch Bier teurer

Allerdings dürfte der Preisanstieg beim Gerstensaft deutlich geringer ausfallen als bei der Milchpreiserhöhung. Experten rechnen mit einem Anstieg von etwa 5 - 10 % pro Kasten - also etwa einem Euro.

Als Grund für die Preiserhöhung dient neben den gestiegenen Energie- und Personalkosten vor allem auch steigende Preise bei Gerste und Malz. Diese seien bedingt durch einen vermehrten Anbau von Pflanzen für Biokraftstoffe, wodurch eben Anbauflächen für Gerste und Malz wegfielen. Der Brauerei-Bund rechnet mit Preissteigerungen für Bier von insgesamt etwa 40 % innerhalb der nächsten 5 Jahre. Für Braugerste müssen die Brauereien 215 Euro pro Tonne bezahlen - fast das Doppelte wie im Vorjahr. Die Anbaufläche für Sommergerste beträgt nur noch etwa 500.000 Hektar - 2003 waren es noch etwa 750.000 Hektar.

Der Bierabsatz ist in Deutschland schon seit längerer Zeit rückläufig, allerdings bei einem steigenden Absatz von Bier-Mischgetränken.


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EZB greift am Geldmarkt ein

Eingetragen am 2007/10/08 in Kredit und Finanzierung, Geld und Wirtschaft von cubatom

Wegen US-Immobilienkrise stellt die EZB den Banken zusätzliches Geld zur Verfügung

Wegen der Turbulenzen an den Finanzmärkten infolge der US-Immobilienkrise (siehe auch meinen Blog vom 28.Juli - Angst an der Wall Street) hat die Europäische Zentralbank erstmals seit den Terroranschlägen vom 11.09.2001 wieder am Kapitalmarkt eingegriffen. Die Notenbank stellte den Banken am Donnerstag zusätzliche 94,8 Milliarden Euro und heute nochmals 61 Milliarden Euro zum Zinssatz von 4 Prozent zur Verfügung.

Die EZB will damit wohl die Marktteilnehmer beruhigen. Für Unruhe hatte die Nachricht gesorgt, dass die französische Bank BNP Paribas wegen der Krise an den US-Märkten vorübergehend drei Fonds geschlossen hatte. Ausserdem berichtete die Investmentbank Goldman Sachs von “Gerüchten über Liquiditätsprobleme mehrerer europäischer Banken”.

Auf dem Geldmarkt leihen sich Banken sowohl bei der EZB als auch gegenseitig Geld aus. Die Nervosität an den Märkten hatte wohl dazu geführt, dass die Banken nicht mehr im üblichen Umfang bereit sind, sich gegenseitig Geld zu leihen. Dies tut nun die Europäische Zentralbank. Allerdings kam die Nachricht überraschend, da sich Notenbank-Präsident Trichet zuletzt gelassen wegen der Turbulenzen am amerikanischen Hypothekenmarkt geäussert hatte.

Air Berlin darf LTU übernehmen

Eingetragen am 2007/09/08 in Geld und Wirtschaft, Geld und Börse von cubatom

Bundeskartellamt gibt grünes Licht für Übernahme

Die mittlerweile zweitgrösste deutsche Fluggesellschaft Air Berlin darf den Ferienflieger LTU ohne Auflagen übernehmen. Die Wettbewerbshüter vom Bundeskartellamt sehen keine marktbeherrschende Stellung durch die Übernahme. Air Berlin will mit dem Kauf der Düsseldorfer LTU in den Markt der Langstreckenflüge einsteigen. Der Preis für den Deal, der bereits vor 4 Monaten bekannt gegeben wurde, beträgt etwa 140 Millionen Euro. Air-Berlin-Chef  Joachim Hunold erwartet durch die Fusion ein jährliches Einsparpotential in Höhe von 70 - 100 Millionen Euro - allerdings könnten die derzeitigen Tarifverhandlungen mit den LTU-Piloten noch den einen oder anderen Strich durch die Rechnung machen.

Was diese Übernahme für den Kunden bedeutet, bleibt noch abzuwarten - aber billiger wird das Fliegen durch die Übernahme wohl eher nicht. Wenn ich mir allerdings die Preisgestaltung der LTU auf einigen Strecken anschaue, kann es allerdings auch nicht viel teurer werden. Für Flüge z. B. nach Varadero (Kuba - Hin- und Rückflug) verlangt die LTU teilweise über 1.000 Euro; ins nur wenige Flugkilometer entfernte Miami (USA - ebenfalls Hin- und Rückflug) kommt man  mit etlichen Fluggesellschaften dagegen schon für 400 - 500 Euro! Aber auf der Strecke nach Kuba gibt es eben kaum Konkurrenz (man teilt sich den Kuchen schiedlich friedlich mit Condor - Thomas Cook) und der Kunde ist der Dumme und darf bezahlen!

Bahnstreik

Eingetragen am 2007/08/08 in Geld und Wirtschaft von cubatom

Die Folgen für die deutsche Wirtschaft

Der angekündigte Streik der Lokführer alarmiert auch die deutsche Wirtschaft. Die Lokführergewerkschaft GDL will am Donnerstag mit ihrer bundesweiten Blockade des Güterverkehrs beginnen.

Täglich fahren rund 5.000 Güterzüge durch Deutschland. Besonders beim Transport von Massengütern wie Kohle, Erze und Stahl bietet der Bahntransport Kostenvorteile gegenüber dem LKW-Verkehr. Aber auch die Automobil- und die Chemieindustrie wickeln einen Grossteil ihrer Transporte über die Bahn ab. Ab Mitte August droht bereits eine Stillegung der deutschen Produktionsstandorte bei Porsche und BMW. Auch in der Stahlindustrie ist die Versorgung der Hochöfen nach 7 -10 Tagen gefährdet, weil viele Standorte durch Bahntransporte aus dem Hamburger Hafen versorgt werden. Die Chemieindustrie kann viele Gefahrguttransporte nicht einfach von der Schiene auf die Strasse verlegen.

Gesamtwirtschaftliche Beeinträchtigungen sollte es bei einem relativ kurzen Streik von zwei bis drei  Wochen nicht geben, da etwaige Produktionsausfälle in dieser Zeit in den folgenden Monaten aufgeholt werden können; wenn der Streik allerdings länger dauert, sind nicht nur einige Branchen, sondern auch die gesamte Wirtschaft betroffen!



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Der deutsche Maschinenbau boomt!

Eingetragen am 2007/07/08 in Geld und Wirtschaft von cubatom

Im Maschinenbau gibt es die längsten Lieferzeiten seit 16 Jahren

Aufgrund des anhaltenden Booms beträgt die Wartezeit mittlerweile durchschnittlich etwa 6 Monate, bei bestimmten Maschinen und Anlagen müssen die Kunden allerdings auch schon einmal 1 Jahr bis zur Lieferung warten! Vor einem Jahr lag die Wartezeit noch bei durschnittlich 5 Monaten. Wegen der anhaltenden Nachfrage aus Europa, Asien und den OPEC-Staaten erlebt der Maschinenbau den stärksten Aufschwung seit den sechziger Jahren.

Viele Firmen arbeiten mittlerweile am Produktionslimit und klagen über einen Mangel an Ingenieuren. Durch die momentan gute Nachfrage erwartet der VDMA (Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau) auch für 2008 weiteres Wachstum. Dieses Jahr (das vierte Wachstumsjahr in Folge) soll ein Wachstum von etwa 9 % erreicht werden - und dabei 20.000 neue Arbeitsplätze geschaffen werden!

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Unternehmensfinanzierung

Eingetragen am 2007/06/08 in Kredit und Finanzierung, Geld und Wirtschaft von cubatom

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Favads - Mehr Profit für Ihre Webseite

Eingetragen am 2007/05/08 in Geld verdienen von cubatom

Favads - die Alternative zu Adsense

Noch vor einiger Zeit war es relativ einfach, mit Adsense-Anzeigen und Affiliate-Seiten im Internet Geld zu verdienen. Dann jedoch änderte Google die Regeln und verlangte mehr Qualität. Die Antwort darauf heisst Powerblogging - das sind Webseiten in Blogform mit täglich wechselndem, neuen Inhalt!

Natürlich stellt sich jetzt die Frage: Wie kann ich mein Einkommen mit diesen neuen Webseiten optimieren? Die Antwort hierauf lautet: Mit Favads!

Hier ein kurzes 5-Minuten-Video zur Erklärung, was Favads ist und wie es funktioniert:


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Mit Favads können Sie also Anzeigen definieren, die aussehen wie Adsense-Anzeigen - dabei allerdings direkt zu Ihren eigenen Affiliate-Programm-Seiten verlinken (diese Form der Anzeigen hat übrigens eine wesentlich höhere Klickrate als herkömmliche Banner). Im Klartext heisst dies: Sie erhalten nicht einige Cents für einen Klick wie bei Google, sondern die volle Kommission für eine erfolgreiche Vermittlung (deren Höhe natürlich von den einzelnen Affiliate-Programmen abhängt).

Hier ein einfaches Beispiel an dieser Webseite “Meingeldblog.de”: Das Hauptthema dieser Seite ist “Geld”. Ich schreibe jeden Tag einen Artikel (Beitrag) für diese Seite - heute etwa für die Rubrik “Geld verdienen” diesen Beitrag zum Einsatz von Favads - und unter dem Text sehen Sie einen Werbeblock zum Thema “Geld verdienen”, der aussieht wie Adsense-Anzeigen, den ich aber ganz einfach über die Favads-Software erstellt habe!

Die Software für die Erstellung der Favads-Anzeigen kostet eher symbolische 7 Euro - den Link zum Bestellen finden sie “zufällig” im Werbeblock - ebenso wie den Link zu Zanox, wo sie sich zu den verschiedensten Affiliate-Programmen (passend zu Ihren Webseiten) anmelden können.

Ach ja - Favads eignet sich natürlich auch perfekt für Webmaster, die “Probleme” mit ihrem Adsense-Konto haben.

Falls Sie heute noch 100 Euro brauchen

EU-Fördermittel und Subventionen

Eingetragen am 2007/04/08 in Kredit und Finanzierung, Geld und Wirtschaft von cubatom

Der ProFinanzClub hilft Ihnen bei der Suche und Vermittlung von EU-Fördermitteln und Subventionen

Die Nachfrage und der Bedarf nach zutreffenden und genauen Informationen sowie über mögliche Fördermöglichkeiten wächst ständig, vor allem durch die rasante Entwicklung der EU. Bürgschaften, staatliche Beihilfen, Darlehen, Subventionen, Zuschüsse, Prämien - oft kommen sogar mehrere Möglichkeiten in Betracht!

Den sogenannten “Kleinen” (Existenzgründer, Kleinunternehmer, Mittelständler, Freiberufler, Subunternehmer usw.) blieb bisher meist nur die Möglichkeit, sich mit Zufallstreffern über die bekannten Stellen zufrieden zu geben.

Das Expertensystem des ProFinanzClub ermittelt mit Hilfe von über 25.000 Regeln schnell und zuverlässig aus den mehr als 20.000 verschiedenen Subventionsmöglichkeiten (und es werden fast täglich mehr) diejenigen, die für ein konkretes Unternehmensvorhaben nutzbar sind.

Der ProFinanzClub bietet Ihnen die Möglichkeit, Zugriff auf sein Expertensystem und die Subventionsanalyse zu nehmen. Seine Nutzung ermöglicht es, die verschiedensten Subventionen von EU, Bund und Ländern gezielt zu ermitteln. Zurzeit gibt es kein anderes System, das diese Aufgabe so umfassend und nachhaltig löst!

Nur durch eine differenzierte Betrachtung der sich bietenden Möglichkeiten durch das Expertensystem und die Subventionsanalyse sowie einen qualifizierten Berater, der über modernste Werkzeuge verfügt, ist eine fast vollständige Ausnutzung sämtlicher Fördermittel möglich.

Für ausführliche Informationen über den ProFinanzClub, die Suche und Vermittlung von Fördermöglichkeiten, sowie den weiteren Produkten und Dienstleistungen des ProfinanzClubs klicken Sie bitte einfach hier:

Singulus kauft Solartechnikfirma Stangl

Eingetragen am 2007/03/08 in Geld und Wirtschaft, Geld und Börse von cubatom

Singulus auf dem Weg zu einer neuen Produktpalette

Mit der Übernahme der Mehrheit von 51 % an der Solartechnikfirma Stangl hat die Singulus AG aus Kahl am Main (Bayern) einen ersten Schritt auf dem Weg zur Ausweitung seiner Produktpalette gemacht - die Kosten hierfür betrugen knapp 44 Mio. Euro. Bisher beschränkte sich Singulus auf die Herstellung von CD- Und DVD-Produktionsanlagen. Für die restlichen 49 % der Anteile sicherte sich Singulus eine Kaufoption ab dem Jahr 2010. Die Firma Solartechnik Stangl aus Eichenau bei München stellt Anlagen für die Produktion von Solarzellen her, hat einen Jahresumsatz von ca. 30 Mio. Euro und beschäftigt 100 Mitarbeiter.

Nach einem Gewinneinbruch zu Jahresbeginn hat Singulus im zweiten Quartal wieder schwarze Zahlen geschrieben. Wie schon im Frühjahr angekündigt, soll die Photovoltaik ein neues Geschäftsfeld für Singulus werden, nachdem die Nachfrage im Stammgeschäft Optical Disc gedämpft ist. Der Kauf von Stangl dürfte deshalb nur ein erster Schritt gewesen sein, dem weitere folgen werden.

Murdoch übernimmt US-Verlag Dow Jones

Eingetragen am 2007/02/08 in Geld und Wirtschaft von cubatom

Medienmogul Rupert Murdoch kauft den Verlag für ca. 3,6 Mrd. Euro

Nach langen Verhandlungen krönt der 76-jährige Murdoch mit dem Kauf des US-Verlages sein Lebenswerk. Zu Dow Jones gehört unter anderem auch das renommierte “The Wall Street Journal” Eine ausreichende Anzahl von Mitgliedern der Familie Bancroft, der 64 % der Anteile gehör(t)en, hatte letztendlich dem Verkauf zugestimmt. Ein Teil des Familien-Clans hatte erhebliche Bedenken wegen des Führungsstils und der konservativen Grundhaltung Murdochs geäussert. Familienmitglieder und Treuhänder, die 37 % der Stimmen hielten sowie 29 % der Stimmen der Kleinaktionäre, reichen für die Zustimmung.

Rupert Murdochs Unternehmen News Corporation Ltd. ist mittlerweile der viertgrösste Medienkonzern der Welt. Dem gebürtigen Australier, der inzwischen die amerikanische Staatsbürgerschaft angenommen hat, gehören fast 40 % aller britischen Zeitungen, darunter die renommierte “Times” sowie die beiden Massenblätter “News of the World” und “Sun” sowie in den USA unter anderem der Sender “Fox News”.



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